Balkonbepflanzung

Endlich ist der Balkon der Hütte wieder schön bepflanzt. Nachdem Barbara sich viele Jahre lang wunderbar um die Bepflanzung und Pflege gekümmert hatte, haben nun Myriam und Susanne diese Aufgabe übernommen und am 1. Mai, zusammen mit Ilvy, Mona, Leonie, Louis und Anika die 20 Kästen neu bepflanzt. Die Pflanzen wurden nach ihrer Bedeutung für Insekten und ihrer Vorliebe für hohe Temperaturen und wenig Wasser ausgewählt. Das Ergebnis könnt ihr nun bei uns bestaunen. Dankeschön an euch!

Wenn es ins Hochgebirge geht …

… dann gilt es nicht nur gute Kondition im Gepäck zu haben!

Am Sonntag machten sich 6 Bergbegeisterte auf zur Ausbildung Kondition und Achtsamkeit.

Bei strahlendem Sonnenschein und frostigen Temperaturen starteten wir mit der Bahn in Weinheim, die Wettervorhersage tief unten im vollgepackten Rucksack verstaut.

Konditionsaufbau und Achtsamkeitsübungen standen dieses Mal auf dem Programm.

Die erste Wegetappe von Schriesheim downtown hoch zur Strahlenburg liefen wir in Zweiergruppen mit der Aufgabe des aktiven Zuhörens – 10 Minuten erzählt der eine über ein beliebiges Thema, der andere hört schweigend zu. Eine Herausforderung für so manchen, wir meisterten es selbstverständlich mit Bravour.

Weiter ging es über die Spatschlucht zum Naturfreundehaus Schriesheim – schweigend, mit Abstand voneinander, für 50 Minuten, die Frühlingsmusik im Ohr und das satte Grün im Blick – eine Wohltat für Körper und Seele. Sonne und Wolken wechselten sich ab, unser Tritt war im Fluss. Wir hätten noch weiter geschwiegen, es tat so gut.

Mit einer herzhaften Mahlzeit stärkten wir uns in der vom Holzscheitofen erwärmten Hütte, während sich draußen das Wetter anschickte, der Vorhersage mit Schneeregen und Hagel zu folgen.

Zweck der nächsten Achtsamkeitsübung ist die Konzentration auf die Basis: das bewusste Ein- und Ausatmen, im Fokus auf den Atemfluss.

Weiter gings nun im Dauerregen für 3 Stunden Richtung Leutershausen. Doch ein Zwischenfall überraschte uns kurz vor dem Ziel – Max stolperte und riss sich den Knöchel auf, Herrje, Panik …! Bodycheck, Verbandskasten, Gertrud in panischer Sorge. Dem Patienten ist übel – was ist hier los? Entwarnung – eine Notfallübung, der Patient hat einen Sonnenstich erlitten. Im Sommer in den Bergen eine der häufigsten Notfälle – das angebrachte Verhalten im Notfall zu üben ist unerlässlich, ob mit oder ohne Regen.

Zum Abschluss die Frage des Trainers: „Was habt ihr vom Tag heute mitgenommen?“ Ganz klar: „Meine Regenjacke ist in die Jahre gekommen, eine neue ist fällig!“

Spaltensturz, na und ?

Ein hochsommerlicher Tag begann am 14. April mit der Fahrt nach Reichenbach im Odenwald. Ziel war der Kletterfelsen Hohenstein, mit seiner besondere Struktur an der sich so mancher Gipfelansturm in den Alpen üben läßt.

Begonnen mit einer Wanderung um den Berg zum herzlichen Aufwärmen der Seele und zum Aufwärmen der Glieder, stand der Fels in der Mittagssonne vor der Gruppe.

Begonnen wurde mit leichten Klettergraden auf die Spitze des Hohenstein, dort wurde ein Seil befestigt um im Anschluss die Selbstrettung nach einem Sturz in eine Gletscherspalte zu üben. Voraussetzung waren dazu die vorherigen Übungseinheiten wie Kontenkunde und Kameradenrettung.

Und so hatte jeder im Anschluss viel Zeit und Gelegenheit seine Reepschnüre und Bandschlingen in allen erdenklichen Situationen einzusetzen. Geübt wurde das sogenannte „Hochprusiken“ und die Überwindung von Gletscherkanten mit der Gardaklemme.

Ein wirklich wichtiger Baustein für alle die Hochtouren über Gletschergebiete machen wollen. Das ganze Team in der Seilschaft kann sich nun darauf verlassen, dass die Teilnehmer nicht nur sich selbst, sondern auch jedem in der Gruppe im Falle eines Falles helfen können.

Wolfgang Engelter

Wildkräuterwanderung

Der Frühling ist die optimale Zeit, sich mit dem Thema Wildkräuter zu beschäftigen. Am vergangenen Samstag waren 16 Interessierte entlang der Weschnitz und am Burgensteig unterwegs auf der Suche nach leckeren Wildkräutern. Organisiert wurde diese Wanderung von Susanne Brendle, der Klimaschutzreferentin unserer Sektion. Geleitet wurde die Veranstaltung von der Kräuterpädagogin Laura Fracella, die uns nicht nur einen wunderbaren Einblick in die verschiedensten Wildkräuter gegeben hat, sondern auch tolle Rezeptideen mitgebracht hat, um dann alles lecker zuzubereiten. Der Nachmittag war interessant und kurzweilig und die verschiedenen Speisen waren sehr, sehr lecker. Herzlichen Dank an Susanne und Laura!

Skitourenausbildung „Learning by doing“ 10.-14. April 2024

Nur noch 10 Meter… Die Steigeisen hämmern sich in den Eisschnee, den Pickel fest in der rechten Hand. Jeder von uns ist angespannt und schnauft. Schritt für Schritt. Ich spüre den Gipfelrausch in mir aufsteigen. Und dann – endlich oben! Fernsicht! Sonnenschein! Wir liegen uns in den Armen. Der Piz Tasna (3179m) ist erklommen. Wir sechs Skibergsteiger sind glücklich. Denn bereits um 7:00 am Donnerstag waren wir auf Tourenski und gerüstet zum Bergsteigen von der Heidelberger Hütte aus gestartet, welche wir am späten Nachmittag des Vortages erreicht hatten und uns mit vorzüglichem Abendessen verwöhnte.

Am Freitagmorgen brachen wir zur Skidurchquerung auf. Die Route führte uns zur Breiten Krone (3079m), von wo wir einen großartigen Blick auf unser Ziel von gestern hatten und unsere herrlich geschwungenen Abfahrtspuren im Schnee ausmachen konnten. Auf dem Weg zur Jamtalhütte nahmen wir noch die Bischofmütze (3029m) und den Grenzeckkopf (3048m) mit. Bergsteigerisch brachte es uns nicht in Wallung, aber Ausdauer war gefragt. Daher legten wir vor der Hütte, die sich am Ende des steilen Jamtal befindet, noch eine Spaltenbergungsübung ein. Zu der Jahreszeit ist das Tal von Schnee- und Gerölllawinen fast verschüttet. Diese Art Erdrutsch erlebten wir leider auch in kulinarischer Hinsicht.

Doch nichts konnte unseren Enthusiasmus trüben, als wir am Samstagmorgen zur Dreiländerspitze (3197m) aufbrachen. Unsere akribisch geplante Route führte uns bei perfekter Sicht über den westlichen Gletscherteil des Jamtalferners zur Ochsenscharte. Dort stiegen wir nordestlich weiter auf, bis wir ein Skidepot errichteten. Mit Pickel, Steigeisen und seilgesichert erklommen wir über den steilen Grad die Dreiländerspitze. Was für ein Gefühl! Voller Stolz ließen wir den Blick über Piz Buin und unendlich viele, weiße Gipfel schweifen. An unseren malerischen Abfahrtsschwüngen auf dem Gletscher ließ sich unsere Freude ausmachen.

Bepackt mit Erfolgserlebnissen und etwas Sentimentalität fuhren wir am Sonntagmorgen durch das etwas unheimlich anmutende Jamtal nach Galtür ab, wo der Frühling im vollen Gange war. Dank unserer beiden Ausbildungsleiter Alexander Ludwig und Julian Kränke hatten wir ein großartiges gemeinschaftliches Erlebnis, von dem wir sicherlich noch lange zehren werden.

Arndt Philipp Ravens

Hochbetrieb im Kletterzentrum

Am Samstag, 16. März war allerhand los auf dem Gelände des DAV Kletterzentrum Weinheim. Eine Teleskop-Hubarbeitsbühne stand am Turm, mit Hilfe dieses Großgeräts wurden im Überhang die Routen aus dem vergangenen Jahr abgeschraubt, damit in den nächsten Tagen durch professionelle Gastschrauber neue Herausforderungen für die kommende Saison an diesem Wandteil entstehen können. Derweil waren andere Mitglieder des Routenbauteams mit der Reinigung der Griffe und der Fertigstellung der von unseren ehrenamtlichen Routenbauern eingerichteten Routen am Kletterturm beschäftigt.

Auf dem Gelände wurde allerhand gearbeitet, der Container für den bald wieder beginnenden Kletterbetrieb aufgeräumt, gereinigt und zweckmäßiger umorganisiert. Für die nach einem gründlichen Frühjahrsputz wieder strahlende Jakobshütte gab es neue Vorhänge und Stuhlkissen im Stil alpiner Hütten, also in klassischem rot-weißem Karomuster.

Hangsicherungsmaßnahmen durch entfernen loser Steine fanden ebenso statt wie allgemeine Reinigungs- und Aufräumarbeiten. Die Parkplätze vor dem inneren Tor wurden markiert und die Pflanzaktion (zwei kleine Bäume auf dem Parkplatz und weitere Pflanzungen aus einer Pflanzenspende) von der Vorwoche ebenso wie andere Projekte vorangegangener Arbeitseinsätze abgeschlossen. Der Spielplatz ist nun auch fertig und steht zur Benutzung beim Anklettern bereit, aber das war nicht Bestandteil des Arbeitseinsatzes und ist zudem noch einen eigenen Beitrag wert.

Die Motivation der vielen Heferinnen und Helfer, unser sektionseigenes Gelände rechtzeitig zum Anklettern am 24.03. herauszuputzen war nicht zu übersehen. Und wie immer gab es als Dank für den Einsatz ein leckeres Mittagessen für die Helfenden.

Da Bilder mehr sagen als Worte, hier ein paar Eindrücke von den Ereignissen am vergangenen Samstag:

Skitourenausbildung im Allgäu

Skitour ins Kleinwalsertal – Vorbereitung für Größeres

Ursprünglich waren über das 1. März-Wochenende zwei Skitouren in den Tannheimer Bergen geplant, welche allerdings aus Ermangelung des „weißen Goldes“ wegen kurzfristig ins Sellrain verlegt wurden. Jedoch wollte auch hier Fortuna nicht mit uns sein und so musste es kommen wie es kam: mehrere Teilnehmer hatten krankheitsbedingt absagt und so wurde abermals umgeplant; und so fanden die „letzten verbliebenen Mohikaner“ in Fischen im Allgäu eine gemütliche Bleibe um zwei schöne Skitouren im Baader Gebiet zu gehen.

Ziel der Ausfahrt war es, die Teilnehmer für die kommende Mini-Skidurchquerung in der Silvretta „Skitour ‚learning by doing‘“ Mitte April menschlich und skitechnisch kennenzulernen. So fiel die Wahl für den Samstag auf die Überschreitung des Karlstor und am Sonntag auf die Überschreitung des Hohen Ifen – beides durchaus anspruchsvolle Ziele. Wohingegen sich der Plan einer Überschreitung des Karlstors ohne Wenn und Aber in die Tat umsetzen lies, so zeigte uns Petrus beim Hohen Ifen abermals wer Chef im Ring ist; Föhnsturm in der Höhe mit unangenehmer Schneebeschaffenheit vereitelten leider auch dieses Ziel. Auch wenn es den ein oder anderen schmerzte, so viel die Wahl auf den Hählekopf im Schwarzwassertal mit Abfahrt zur Schwarzwasserhütte. Eine gute Entscheidung, wie sich später herausstellte, denn der Kaiserschmarren war wirklich Weltklasse 😋

Wer Lust hat, an der erwähnten Silvrettadurchquerung vom 10.-14.04. teilzunehmen, kann sich direkt an Alex Ludwig wenden, es sind noch Plätze frei.

Kletterabteilung gegründet

Reiner Zimmermann, Tina Ducati, Kerstin Dreier
Reiner Zimmermann (ehemaliger Leiter der aufgelösten KAGru), Tina Ducati und Kerstin Dreier (Leiterinnen der neuen Kletterabteilung)

Am 07. März fand die Gründungsversammlung der neuen Kletterabteilung unserer Sektion statt. Nach mehreren Arbeitstreffen , die offen für alle Sektionsmitglieder waren und jeweils mehr als 20 Teilnehmer*innen hatten, wurde die Gründung mit Zustimmung des Sektionsvorstandes vollzogen und im nächsten Schritt kann die Gruppe bei der Mitgliederversammlung im März bestätigt werden.

Warum eigentlich eine Kletterabteilung? Es gab ja seit mehr als 25 Jahren die so genannte „KAGru“, also die Kletter- und Alpinistikgruppe, die sich um den Kletterbetrieb kümmerte, aber hauptsächlich zu dem Zweck existierte, für die aktiven Bergsportler*innen der Sektion Zuschüsse vom Badischen Sportbund Nord (BSBN) erhalten zu können. Diese Notwendigkeit ist wegen Änderungen in der Mitgliedschaft der Sektion im BSBN nicht mehr gegeben, und weil 2023 mit der Eröffnung des neuen Kletterturms festgestellt wurde, dass mit der höheren Besucherzahl und dem vielfachen Organisationsaufwand für die neue Kletterananlage der Kletterbetrieb neu organisiert werden muss, war eine Ablösung der mittlerweile obsoleten „KAGru“ durch eine neue Struktur die logische Konsequenz.

Die neue Kletterabteilung wird von Tina Ducati und Kerstin Dreier geleitet, die von der Versammlung einstimmig gewählt wurden. Reiner Zimmermann, der die KAGRu in den vergangenen Jahren geleitet hatte, bleibt dem Kletterbetrieb erhalten und übernimmt in der neuen Kletterabteilung wie bisher die Organisation der drei großen Feste Anklettern, Sommer-/Sonnwendfest und Abklettern. Vielen Dank für alles, Reiner!

Die Seiten der Kletter- und Alpinistikgruppe werden in nächster Zeit überarbeitet und umbenannt. Dort könnt ihr dann auch die Struktur der neuen Kletterabteilung sehen, mit allen Funktionen und Teamleitungen, die den Kletterbetrieb für euch weiterhin ehrenamtlich am Laufen halten.

Einen großen Dank an alle, die bei der Vorbereitung der Abteilungsgründung tatkräftig durch ihre Ideen und Diskussionsbeiträge geholfen haben.

Wir freuen uns auf die gemeinsame Arbeit, und wünschen Kerstin und Tina viel Spaß und Erfolg mit ihrer neuen Aufgabe.

Wissen, was zu tun ist: Große Notfallübung

Am Samstag, den 24.2.2024 organisierten unsere Sektionsmitglieder Uli Eisenhofer und Dietrich Hinkeldey ein umfangreiches Notfallszenario. Über 20 Beteiligte, zum Teil auch aus den benachbarten Sektionen, wurden in ihre verschiedenen Aufgabenbereiche eingewiesen.

Das Szenario: Eine Bergtourengruppe will in einen Klettersteig einsteigen und gerät dabei in einen Felssturz. Viele Gesteinsbrocken stürzen herab und treffen vier der zehn Gruppenmitglieder. Während einige mitten im Klettersteig heftig getroffen werden, erwischt es andere noch vor dem Einstieg. Eine schwierige Situation, denn man muss schnell aus der Steinschlagzone raus, aber mitten im Klettersteig mit einem an Schulter und Thorax verletzten Kletterer geht das nicht. So wird die Gruppe getrennt.

Wen muss ich nun verständigen? Wie verständige ich die Bergrettung? Wie die heimische Sektion? Alles das wurde realistisch durchgespielt. Mit einer gewissen Routine – am Vorabend wurde die Erste Hilfe am Berg theoretisch besprochen – wurden alle Verletzten gut versorgt und temperaturerhaltend gelagert und auch der verletzte Kletterer in der Wand sicher abgeseilt. Nach gut einer Stunde war das Szenario am Ende und man kehrte in die Vereinshütte zurück zum Nachgespräch – was lief gut? Was könnte man besser machen? Ein intensiver Vormittag fand seinen Abschluss mit einem gemeinsamen Mittagessen ausgegeben von der  „Hüttenwirtin“. Ein herzliches Dankeschön für das große Engagement an alle Beteiligten. 

Waldputz an der Burg Windeck

Mitglieder des Deutschen Alpenvereins (DAV) Weinheim entfernen Müll rund um die Burgruine Windeck

Die Burgruine Windeck ist bekanntlich ein beliebtes Ausflugsziel in Weinheim. Einfach herrlich der Blick über die Festungsmauer zur Altstadt und über die Rheinebene bis hin zu den Pfälzer Bergen. Und für Kinder nicht zu vergessen die Bilder und Skulpturen, die beim Aufstieg zur Burg die Geschichte über den „Grüffelo“ erzählen.
Wenn man sich aber über die Festungsmauer lehnte und hinabschaute, entdeckte man die Spuren, die Ausflügler hinterlassen: Flaschen, Getränkedosen, Fast-Food-Verpackungen, Pizzakartons, Behälter von Leuchtraketen und Böllern, Schuhe, Kleidungsstücke bis hin zu Corona-Masken, alles Spuren gedankenloser Ausflügler.
Wie schon in den vergangenen Jahren war dies auch diesmal der Grund, weshalb die Sektion Weinheim des Alpenvereins am vergangenen Samstag zu einem Waldputz aufrief.
Und es kamen gut 20 Personen, von jung bis alt, Frauen und Männer, stark motiviert und nicht zuletzt fit genug, um sich in dem schwierigen Gelände zu bewegen. Zum Glück hatte das Wetter mitgespielt und den Regen der vergangenen Tage gestoppt. Aber die Böden waren stark durchweicht und besonders im steil abfallenden Gelände zwischen Mauer und Zustiegsweg waren Seile hilfreich, um ein Abrutschen zu verhindern und die Aufstiege zu erleichtern. Gerade im Hangbereich nämlich lag viel Müll, noch dazu oft zugewachsen von Dornen- und Brombeerhecken und nur erreichbar, wenn man sich den Weg mittels Gartenschere freischnitt. Klar, dass da auch der eine oder andere Kratzer Spuren auf der Haut hinterließ, auch wenn die Hände in Handschuhen steckten.
Nach knapp 11/4 Stunden war die Arbeit erledigt und ein Rundgang um die Burg bewies, dass kein einziges Müllteil, vergessen worden war. Die Mühen hatten sich also gelohnt und zahlreiche Müllsäcke, darunter auch ein Computerbildschirm, wurden auf dem Parkplatz für die städtische Müllabfuhr bereitgestellt. Diese 11/4Stunden ergeben bei 20 Personen 25 Stunden, also für einen Arbeiter etwa drei Arbeitstage.
Als Belohnung für die fleißigen Müllsammler folgte ein gemeinsames Mittagessen in der gemütlichen Hütte auf dem Vereinsgelände an der „Jakobswand“.

Hans Henninger