Die Tour der Steine – Rund um den Götzenstein am 16.11.2025

Ein grauer Novembertag? Von wegen! Am 16. November 2025 zeigte sich der Herbst von seiner besten Seite. Richard Rothermel hatte zur Monatswanderung rund um den Götzenstein geladen – und die Resonanz war großartig: 23 Wanderfreundinnen und -freunde fanden sich am Treffpunkt in Ober-Abtsteinach ein, bereit für die „Tour der Steine“.

Immer wieder schön ist der Blick auf die alte Kirche im Ortskern; die Schilder an den Häusern mit den überlieferten „Hausnamen“ der Familien reichen sogar noch weiter zurück. Die zu lesen hätte die Gruppe in die Länge gezogen oder sogar zerstreut, was keiner wollte. Hausnamen haben früher aus praktischen Gründen die Familiennamen (viele, viele Kadels, Steffans etc.) oft ersetzt oder ergänzt. Manche waren den Trägern der U-Namen auch peinlich oder verhasst und somit tabu – heute nicht mehr in Ober-Abtsteinach!

Doch zurück zum Weg: vorbei am schön gelegenen Friedhof und gleich darauf am Grillplatz an der Steinachquelle (sehr empfehlenswert für eine Rast oder eine Feier, Reservierung dafür bei der Gemeinde) ging es in westlicher Richtung weiter. Nun öffnete sich die Sicht bei prächtigem Sonnenschein über Löhrbach und Buchklingen über die nebelverhangene Rheinebene hinweg bis zu den Bergen des Pfälzer Waldes.

Hinter einem kleinen Waldstück wartete nun der sagenumwobene Götzenstein auf uns. Zwischen mächtigen, gut gerundeten Felsblöcken aus Granodiorit – ein mit Granit eng verwandtes magmatisches Gestein – stehen Tafeln mit Erklärungen zur Geschichte des Götzensteins. Da der Gipfelbereich künstlich abgeflacht zu sein scheint, soll sich hier laut einer Informationstafel eine Kultstätte aus keltischer oder germanischer Zeit befunden haben.

Gerne lauschten wir hier der Sage, die uns ein Wanderfreund vorlas: Darin rettet ein mutiger Christ unter Einsatz seines eigenen Lebens ein Kind aus Todesnot und bewegt damit die heidnische Bevölkerung, den christlichen Glauben anzunehmen. Ob es sich um geschehene Geschichte, kunstvoll gesponnenes Märchen oder etwas dazwischen handelt – es spielt keine Rolle. Denn immer wieder erfreuen sich die Wanderer an solchen Erzählungen, ob bekannt oder weniger bekannt.

Nach einem Biss ins Brötchen und einem Schluck Tee gings hinunter nach Vöckelsbach. Nahe der Ortsstraße steht das alte Rat- und Schulhaus, auch eine schöne Grünanlage ist dabei, vielleicht rührt sich hier noch ab und zu ein Rest des alten Dorflebens.

Gut hundert Meter Aufstieg und der Klingenrain war geschafft, mit Blick auf das nächste Ziel, den Mackenheimer Steinbruch der Porphyrwerke der Weinheim-Schriesheim AG. Hier wird Amphibolit abgebaut und verarbeitet, begehrt als Rohstoff vor allem für den Straßenbau, seine technischen Eigenschaften machen ihn geeigneter dafür als viele andere Gesteinsarten. Unter Mineraliensammlern ist der Mackenheimer Steinbruch auch berühmt für seine einzigartigen, allerdings sehr kleinen Mineralien in Kristallform.

Das Betriebsgelände ist selbstverständlich nicht zugänglich, doch für Besucher wurde ein besonderes Highlight geschaffen: In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Abtsteinach und der Basalt AG eröffnete der Geo-Naturpark im März 2025 ein erneuertes Geopunkt-Ensemble an der Aussichtsplattform des Mackenheimer Steinbruchs.Dort, hoch über dem Steinbruch, hieß es „Brot statt Steine“ – Zeit für eine ausgiebige Rast mit Proviant aus dem Rucksack. Bei Sonnenschein, einem Gläschen Haselnusslikör vom Wanderführer und angeregten Gesprächen herrschte eine heitere Stimmung.

Der Geopunkt markierte den Wendepunkt der Wanderung. Richard führte uns auf dem Solardraisinenweg zunächst über das Mackenheimer Viadukt und anschließend auf der Straße unterhalb des Bauwerks entlang. Hier konnten wir auf einer Infotafel lesen, dass der ehemalige Eisenbahnviadukt, der mit seinen drei großen Rundbögen das Mackenheimer Tal überspannt, im Jahr 1901 aus gewaltigen, gleichmäßigen Sandsteinblöcken errichtet wurde. Bis 1983 verkehrte hier die Überwaldbahn zwischen Mörlenbach und Wahlen (16 km).
Diese Eisenbahnstrecke mit ihren Kunstbauten – insgesamt vier Viadukte und zwei Tunnel – sowie den noch erhaltenen Bahnhofsgebäuden gilt als erhaltenswertes Kulturerbe und ist in der Eisenbahntopografie des Landes Hessen als „Technisches Gesamtdenkmal“ verzeichnet.

Über den Gittersberg gingen wir hinunter nach Kreidach und von dort aus in das Tal des Mörlenbaches hoch.

Die Tage vorher waren auf dem Weg fleißig die Holztransporter unterwegs gewesen, bei dem Schlamm und Dreck lohnte sich endlich das feste Schuhwerk. Am Ende des Tales ging es noch einen steilen Stich hoch, wir erreichten den „Kunstweg“ zwischen Siedelsbrunn und Ober-Abtsteinach und damit lag die Schlussrast im Restaurant „Goldner Bock“ in Ober-Abtsteinach in gemütlicher Runde nah.

Die „Tour der Steine“ hatte nicht nur landschaftliche Eindrücke, sondern auch viele gute Gespräche und gemeinsame Erlebnisse beschert – ein Novembertag, der in Erinnerung bleibt

Wir bedankten uns bei Richard für diese schöne und zugleich lehrreiche Wanderung. Wie immer hatte er alles bestens vorbereitet und uns mit viel Umsicht und Engagement durch den Tag geführt – ein Erlebnis, das wir sehr genossen haben.

Länge ca. 15 km, Aufstieg/Abstieg 500 hm

30.11.25 Hans Schlabing und Elisabeth Schneider

Neuer Jugendreferent gewählt

Am 19.11.2025 fand die Jugendvollversammlung (JVV) der JDAV Weinheim in der Boulderhalle des DAV statt. Die anwesenden 22 wahlberechtigten Kinder und Jugendlichen wählten dabei unter anderem einen neuen Jugendreferenten. Wir freuen uns sehr, dass Sören Schmidt künftig dieses Amt übernehmen wird! Damit er offiziell auch den Platz von Myriam Pörsel im Vorstand übernehmen kann, steht noch die Wahl durch die Mitgliederversammlung im Frühjahr 2026 an.

Neben dem Jugendreferenten wurden außerdem die Mitglieder des Jugendausschusses sowie die Delegierten für die Landesjugendversammlung gewählt. Alle Wahlergebnisse können im angehängten Protokoll nachgelesen werden.

Zusätzlich stellen wir hier die aktuelle Sektionsjugendordnung zur Verfügung. Beide Dokumente dienen der Transparenz unserer Arbeit und bieten allen Mitgliedern einen umfassenden Einblick in die Beschlüsse und Strukturen der Jugendarbeit.

Monatswanderung 14. Dezember: Schlierbach

1. Treffpunkt um 11 Uhr, Parkplatz Denn‘s BioMarkt, gegenüber dem Alten OEG-Bahnhof, Weinheim

2. Treffpunkt um 11:45 Uhr, Schlierbach

Anfahrt über Fürth, an der Ampel links abbiegen auf L 3099 (Ellenbacher Str.), weiter Richtung Lindenfels/Schlierbach. Parken in der Straße „An der Kirchenspitz“, nach dem Ortseingangsschild die erste Straße rechts. Information: In Schlierbach gibt es keine ausgewiesenen Parkplätze.

Die Wanderung führt Wilfried Cramer, 06201 31026

Gäste sind sehr herzlich willkommen. Festes Schuhwerk ist nötig, Wanderstöcke sind empfehlenswert.

Länge ca. 6 km, Aufstieg/Abstieg ca. 250 hm, Dauer 2,5 Std.

Abschlusseinkehr: Gasthaus „Zum Römischen Kaiser“ in Schlierbach ca. 16:00,Tel.:06255 575

Tourverlauf: ab Schlierbach (230 hm) durch den Winterwald, westwärts auf Weg grüner Raute/S2 bis zur Kreuzung der Wanderwege „Auf dem Eck“ (450 hm), dann auf N (Zubringer Nibelungensteig) und später mit F9. Wir verlassen den Weg F9/F10 und wandern geradeaus bis zur Brunnenstraße in Eulsbach, danach auf dem V-Weg zurück nach Schlierbach.

Karte: Bergstraße-Odenwald Nr. 5

Highlight der Wanderung: Weihnachtsmarkt in Schlierbach

Im Herzen von Schlierbach erhebt sich die historische Kirche, deren Wurzeln bis ins 14. Jahrhundert reichen. Die Kirche ist von einem stillen Friedhof umgeben und hier entdeckt man eine Besonderheit: Statt klassischer Grabsteine zieren sogenannte Totenbretter – Stickel – die Ruhestätten, ein Brauch, der vermutlich von Schweizer Calvinisten aus der Alpenregion übernommen wurde.

Am dritten Adventswochenende verwandelt sich der Kirchplatz in ein festlich geschmücktes Winterdorf. Die Schlierbacher Ortsvereine laden zu einem liebevoll gestalteten Weihnachtsmarkt ein, der mit seinem vielfältigen Angebot an Kunsthandwerk, Keramik, Handarbeiten, Gestecken und Kränzen sowie zahlreichen weihnachtlichen Kleinigkeiten begeistert.

Zwischen Lichterglanz und Tannenduft erwartet die Besucher ein stimmungsvolles vorweihnachtliches Treiben – ein Ort zum Verweilen, Staunen und Genießen.

Weihnachtsmarkt Schlierbach: Eröffnung des Marktes 14:00 Uhr, individueller Aufenthalt, nach der Einkehr im Gasthaus „Zum Römischen Kaiser“ Rückfahrt (individuell) ab Schlierbach, ca. 18 Uhr.

Monatstreff 10. Dezember: Kambodscha

Im Rahmen des Monatstreffs am 10. Dezember um 20 Uhr in der Jakobshütte berichten wir über unsere Reise zu Fuß, per Rad und im Boot durch Kambodscha. Es geht durch die Königsstadt Phnom Penh, durch Nationalparks, zum größten See Südostasiens Tonle Sap und natürlich durch das Weltkultur-Erbe Angkor. Taucht mit uns ein in eine fernöstliche Welt und seine interessante Geschichte.

Monika Rohwedder und Dietrich Hinkeldey

Alle 14 Achttausender

Ralf Dujmovits, der bisher einzige deutsche Bergsteiger, der auf allen 14 Achttausendern stand, präsentierte am 6. November im Rahmen der Veranstaltung „Spitzenalpinisten in Weinheim“ im ausverkauften Modernen Theater seinen fesselnden Vortrag mit atemberaubenden Bildern aus der Welt der Achttausender.

14 Gipfel mit über 8000 Meter Höhe gibt es – darunter klangvolle Namen wie K2, Nanga Parbat oder Mount Everest. Alle 14 hat Ralf Dujmovits innerhalb von 19 Jahren bestiegen, manche davon auch mehrfach als Bergführer. In seinem spannenden Vortrag lernten wir nicht nur die 8000er kennen, Dujmovits war es auch wichtig, die bereisten Regionen – Nepal, Pakistan, Tibet und Xinjiang – und deren Menschen vorzustellen. Manche Gipfel streifte er nur, andere portraitierte er ausführlicher mit einem bunten Allerlei von Anekdoten und Begebenheiten. Über Weggefährten gab Ralf ebenfalls Geschichten zum Besten, zum Beispiel über seinen Mentor in jungen Jahren, Michel Dacher, der selbst auf zehn 8000ern stand: „Beim Aufstieg auf den 8485 Meter hohen Makalu ging es Michl sehr schlecht, Magenprobleme. Draußen vor dem Zelt pfiff bei –30°C starker Wind. Also hatte er die Idee, Hinterteil raus aus dem Zelt und … just in diesem Moment drehte der Wind“. Die Zuschauer wussten, wie es weiterging. Auch für Gerlinde Kaltenbrunner – die erste Frau auf allen 8000ern ohne Zusatzsauerstoff – oder seinen langjährigen, pakistanischen Freund und Basislagerkoch Ehsan Karim war Raum. Ehsan lebt im Winter von einer Rubin-Miene oberhalb des Hunza-Tals, in die ihm Dujmovits filmisch gefolgt ist.

Ein fantastischer und abwechslungsreicher Vortrag war es, der die Zuschauer fesselte und mitnahm in die Erlebnis-, Abenteuer- und Entscheidungswelt eines passionierten Höhenbergsteigers. (Text: Alex Wenner)

Das Foto zeigt (v.l.) Organisatorin Angelika Thieme, Nancy Hansen, Ralf Dujmovits, Alex Weber (DAV Vorstand) sowie Alfred Speiser (Kino Weinheim)

TV-Tipp 11.11.25

Neulich war ein kleines Grüppchen unserer Sektion mit einem Fernsehteam für die Sendung SWR Marktcheck unterwegs. Bei einer Wanderung auf die Tromm wurden sechs Powerbanks auf ihre Tauglichkeit als Energiequelle zum Navigieren beim Wandern getestet. Unsere Test-Wandergruppe hatte viel Spaß bei dem Dreh, der interessante Einblicke in die Arbeit einer Fernsehredaktion brachte. Trotz teilweise unangenehmen Wetterbedingungen (unter anderem Regen unterwegs und heftiger Wind auf dem Trommturm) vergingen die Stunden wie im Flug. Das auf wenige Minuten komprimierte Ergebnis dieser außergewöhnlichen Wanderung, die von Elisabeth Schneider (Leitung Wandergruppe) organisiert wurde, könnt ihr beim SWR live oder nach Erstausstrahlung am 11.11. um 20:15 Uhr in der Mediathek anschauen.

https://www.ardmediathek.de/sendung/marktcheck/Y3JpZDovL3N3ci5kZS80NTQ3OTA2

Wanderung mit Sahnehäubchen

Von Fürth nach Lindenfels und zurück am 19. Oktober 2025

Wer Ingrid Kober und ihre Touren kennt, weiß auch, dass sie unterwegs immer etwas Besonderes vorzuzeigen hat. So stellten sich auch 22 Wanderer am Treffpunkt beim Schleenhof in Fürth ein, diesmal schon um neun Uhr.

Bequem ist von hier der alte Weg nach Lindenfels zu erreichen, er führt über einen langen Rücken, all diese werden im Odenwald „Buckel“ genannt. Die üblichen Karten geben den Namen dieses einen Buckels leider nicht her. Am Rand des Weges steht eine Reihe von Kunstwerken, die eingehend zu betrachten durchaus gelohnt hätte; wäre nur der Wind nicht so frisch gewesen. Also ging die Gruppe zügig voran, um sich von innen zu wärmen.

Am Ortseingang bei einem der Neubauviertel von Lindenfels kam uns eine Gruppe vom OWK entgegen, und nach „Hallo“, „woher – wohin“ etc. gings für uns weiter zum Fürther Tor der mittelalterlichen Stadtmauer. An der Innenseite des Tores liegt der Kerker, ein jämmerliches Loch, zu schlecht zum Leben und zu gut zum Sterben, man möchte es sich nicht vorstellen.

Ein paar Schritte waren es dann noch zum Deutschen Drachenmuseum, das in einem alten Palais untergebracht ist. Nicht jeder weiß, dass es um die Ecke des Museums zum Drachengarten geht, wo Ingrid uns hinführte. An mittelalterlichen Mauerresten stehen, von Blumen umgeben, schöne Skulpturen, ein echter Anziehungspunkt, der unmittelbar zum Bürgerturm überleitet. Dieser hat sicherlich schon bessere, aber auch schlechtere Zeiten gesehen. Heute ist er mit Feingefühl und Zurückhaltung wiederhergestellt. Er beherbergt eine stabile Metalltreppe und an der Wand Drachen aus allen Windrichtungen und Kulturen, freilich nur als Bilder. Von der Plattform aus ist die Aussicht hervorragend, über das Weschnitztal bis hinunter zur Wachenburg, ein ganzes Panorama.

Durch die historische Altstadt und am Kurgarten vorbei führte der Rundgang hinauf zur Burg, dem Wahrzeichen und Hauptanziehungspunkt von Lindenfels. Von der Mauer aus genossen wir nochmals einen wunderbaren Rundblick über die ganze verwinkelte Stadt und auch über das verwaiste ehemalige Luisenkrankenhaus; nicht zu vergessen die Landschaft des Odenwaldes bis zum Weißen Stein hin. Im Norden schirmen die hohen Hausberge von Lindenfels den Blick ab. Direkt vor dem Burgtor steht ein kleines Kaffee mit Sitzgruppen, ideal für unsere Stärkung vorwiegend aus dem Rucksack.

Den Burgberg hinab führte uns nun Ingrid über verschlungene Pfade nach Schlierbach, ein kurzes Stück bachaufwärts zu Kirche und Friedhof mit den berühmten Stickelbrettern auf den Gräbern, eine Calvinistische Tradition. Nach dem Dreißigjährigen Krieg brauchte es Neubürger aus der Schweiz, um das leere Land wieder zu besiedeln. Geschichtsträchtig blieb auch der weitere Weg, nämlich der Gerichtspfad, der am Schlierbach entlang Richtung Fürth verläuft, wo sich bis auf den heutigen Tag ein Amtsgericht befindet. Auf diesem Pfad dürften die Herzen nicht immer freudig geklopft haben. Dagegen klopften unsere Herzen schneller beim Aufwärtsgehen von Eulsbach nach Erlenbach.

Ingrid hatte hier nochmal einen guten Rastplatz ausgeguckt, den wir dankend annahmen. Ein kleiner Schlenker über den Katzenberg war nötig, um nach Linnenbach herunterzukommen, bei zunehmendem Sonnenschein, dann gings – ja, über den Buckel – zur Schlussrast in den Schleenhof.

Herzlichen Dank an Ingrid für diese Führung durch Landschaft und Geschichte.

28.10.25  Hans Schlabing

Gelungenes Abklettern

Ein wunderbarer sonniger Sonntag war es, das Wetter deutlich besser als die Wettervorhersage. Nicht nur deswegen kamen viele Interessierte, Kletterer, Wanderer, die Sing- und Jugendgruppe ins Kletterzentrum zum traditionellen Abklettern. In den Klettersteigen herrschte Hochbetrieb, Mehrseillängentouren wurden geklettert, am Kletterturm wurden auch Kinder und Anfänger von erfahrenen ehrenamtlichen Helfern gesichert und beim Klettern angeleitet. Jubilare wurden vom Vorstand für ihre langjährigen Tätigkeiten und ihre Mitgliedschaft in der Jakobshütte geehrt.

Prominenter Besuch kam aus der Pfalz. Eine kleine Gruppe der PK Delegation, der Pfälzer Kletterer Vereingung e.V, darunter ihr Präsident Günther Reinhard, kletterten und testeten die Touren an der Jakobswand. Raphael Schwen, einem der stärksten Kletterer der Region, gelang eine Wiederholung der zur Zeit schwersten Kletterroute an der Jakobswand „Freigeist“ sowie der Tour „Net zu spät“. Auch der Franke Gerd Schöffl kletterte „Net zu spät“ im 9. Schwierigkeitsgrad.

Am Kletterturm zeigten die beiden Luftakrobaten mit Cindy Satzger und Harry mit ihrer Show freihängend am Seil und sehr ästhetisch, was es heiß, Bewegung mit viel Kraft und Körperspannung zu verbinden. Für das leibliche Wohl vom Grill, Eintopf und Kuchen sorgten ehrenamtliche DAVler.

Nun ruht zwar der Kletterbetrieb über den Winter, aber das „Schrauberteam“ steht bereits in den Startlöchern, um den Kletterern bis zum Anklettern Ende März neue Herausforderungen am Turm zu bieten. (Autor: Alex Wenner)

Bock auf OD?

Zwar ist nach dem Abklettern nun erst mal Ruhe auf dem Gelände eingekehrt, aber die nächste Klettersaison kommt schon bald. Damit das Gelände mangels Ordnungsdienst auch bei bestem Wetter nicht geschlossen bleibt, ist es essenziell, den Ordnungsdienst auf mehr Schultern zu verteilen. Daher: Bock auf Klettern? Dann brauchen wir Dich als Ordnungsdienst. Bei Interesse bitte melden unter kletterorga@dav-weinheim.de

Einladung zur Jugendvollversammlung 2025

Am 19.11.2025 um 18:00 Uhr laden wir euch herzlich zur Jugendvollversammlung (JVV) über das Jahr 2025 und für das Jahr 2026 ein. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder des DAV Weinheims bis 27 Jahre. Die JVV findet wie jedes Jahr bei uns auf dem DAV Gelände statt, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die vorläufige Tagesordnung findet ihr hier ebenfalls.

Wir freuen uns auf euch!

Eure Jugendleitung