Virtuelle Monatsversammlung 12. Mai 2021

Der Wunsch, Bilder aus Südamerika zu sehen, teilte sich zu gleichen Teilen auf: einerseits Peru – andererseits Patagonien. 

Ich versuche beiden Gruppen gerecht zu werden: 

  • 19.30 Peru – der 10 tägige Huayhuash-Treck mit Besteigung des Diablo Mudo. Dauer 46 Minuten 
  • 20.15 gemeinsamer Talk und Austausch über Neuigkeiten
  • 20.30 Patagonien mit Torres del Peine NP, Cerro Torre und Fitz Roy sowie der Vulkan Osorno. Dauer 1:06

Ich hoffe so kommt jeder auf seine/ihre Kosten und kann sich wann auch immer dazu schalten. 

Schickt mir wieder eine E-Mail (Klick aufs Kontaktformular in der rechten Seitenspalte) und ihr erhaltet den Link für die virtuelle Monatsversammlung.

Huayhuash – Treck

Dieser kleine Gebirgsstock schließt sich im Süden an die Cordillera Blanca an uns wartet mit spektakulären 6000er Gipfeln auf. Man umrundet ihn auf einem sehr abwechslungsreichen Weg, der sich in Höhen von 3000m bis 5000m auf und ab windet. Am Ende des Trecks wartet noch ein schöner Eisgipfel – der Diablo Mudo mit 5427m auf den ambitionierten Trekker. 

Nevado Yerupaja (6617m), Nevado Yerupaja Chico (6089m) und Jirishanca (6094m)

Patagonien

Mit Patagonien meint man im Allgemeinen den Teil Südamerikas, der sich etwa von Puerto Montt südlich bis zur Magellanstraße hinzieht – auf argentinischer, wie auf chilenischer Seite. Weiter im Süden befindet sich dann Feuerland. 

Die Tour startet in Punta Arenas und geht erst in den Nationalpark Torres del Peine. Hier wird das „W“ erwandert und kommt zwangsläufig an den Mirador de los Torres. 

Die drei Torres del Peine

Dann geht es weiter auf die argentinische Seite über Calafate nach El Chalten. Hier starten Die Touren zum Cerro Torre und Fitz Roy mit spektakulären Panoramen. 

Fitz Roy Gruppe am Lago de los Tres

Ein Flug bringt uns dann an den See Llanquihue mit Ausflügen in den NP Alerce Andino mit 1000 Jahre alten Bäumen und dem Vulkan Osorno. 

Vulkan Osorno am Lago Llanquihue

Santiago de Chile bildet schließlich den Abschluss dieser 4-wöchigen Tour. 

Freut euch auf eindrucksvolle Bilder und einen kurzweiligen Abend.

Dietrich

Herzlich Willkommen auf unserer neuen Webseite!

Alles neu, aber nicht erst im Mai! Unsere alte Sektionswebseite geht in Rente und ein neuer Internetauftritt an den Start. Rechtzeitig zum Beginn der diesjährigen Saison findet ihr hier zukünftig viel leichter als bisher alle notwendigen und aktuellen Informationen rund um die Aktivitäten der Sektion, das Thema Mitgliedschaft oder Aktuelles zum DAV Kletterzentrum Jakobswand.
Optimiert für mobile Darstellung auf Smartphones und Tablets, aber auch klassisch für den heimischen Computerbildschirm. Übersichtlich, informativ, damit alle Nutzerinnen und Nutzer schnell das finden, wonach sie suchen.
Wir freuen uns, euch ab sofort unseren neuen Internetauftritt präsentieren zu können.

Wanderplan 2021

Die Sonntagswanderungen der Sektion Weinheim im Jahr 2021:
Beginn um 9:00 Uhr am Parkplatz KiK/Denn’s Biomarkt, bitte eventuell abweichende Uhrzeiten bei einzelnen Terminen beachten!

  • 24. Januar
    Treffpunkt erst um 10 Uhr, Wanderung im vorderen Odenwald ums Auerbacher Schloß. Heidrun Hackspacher Tel. 06201/477349
  • 14. Februar
    NN Wanderung steht noch nicht fest – bitte Terminliste zeitnah nochmal einsehen
  • 14. März
    Fürth Krumbach, Brombach, Tromm ev. Mackenheim. Hans Schlabing Tel. 06201/33156
  • 18. April
    Vorderer Odenwald. Dieter Schütz Tel. 06203/42500 
  • 9. Mai
    Odenwald um Oberzehnt. Richard Rothermel Tel. 06207/2031562
  • 13. Juni
    Kühkopf und Knoblochsaue bei Gernsheim. Walter Risse Tel. 06206/12729
  • 11. Juli
    Kleiner Odenwald auf der anderen Seite des Neckars. Roland Berger Tel. 06201/12974
  • 19. September
    NN Wanderung steht noch nicht fest – bitte Terminliste später nochmal einsehen
  • 17. Oktober
    Treffpunkt schon um 8 Uhr. Wanderung in der Pfalz. Richard Rothermel Tel. 06207/2031562
  • 7. November
    Vorderer Odenwald. Hans Schlabing Tel. 06201/33156
  • 12. Dezember
    Treffpunkt erst um 11 Uhr. Um Weinheim, ev. anschließend Weihnachtsmarkt. Gunter Ross Tel. 06201/64712

www.dav-felsinfo.de: 4000 Felsen sind online – die Datei wird ständig erweitert

Sommer 2019: Das Kletterportal des Deutschen Alpenvereins – http://www.dav-felsinfo.de – ist jetzt nahezu vollständig: Mehr als 4000 Kletterfelsen in Deutschland sind inzwischen online. Das Portal gibt Kletterern hilfreiche Informationen – vom Routenspektrum eines Felsens bis zur Exposition, von der Gesteinsart bis zur aktuellen Kletterregelung, von der Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln bis zum Routencharakter. Ziel des Internetportal ist es, Kletterer zu informieren und sie für die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt der Felsen zu sensibilisieren.

Bei der Planung von Klettertouren ist das Portal erste Wahl und leistet – neben Beschreibungen in Kletterführern und Hinweistafeln im Gelände – einen wichtigen Beitrag zur Vermittlung von Informationen über naturverträgliches Klettern. Die entsprechenden Regelungen geben so genannte Kletterkonzeptionen vor, die in Zusammenarbeit von Behörden, Naturschutz- und Kletterverbänden erstellt werden. So werden etwa die Brutfelsen von geschützten Vogelarten wie Wanderfalke und Uhu bis zum Abschluss der Brut nicht beklettert. In Felsbereichen, die eine besondere Bedeutung als Standorte seltener und geschützter Pflanzen haben, werden zum Teil ganzjährige Tabuzonen ausgewiesen. Die Lenkungsmaßnahmen realisieren ehrenamtliche Helfer der DAV-Sektionen und anderer Kletterverbände, die sich vor Ort etwa um die Beschilderung oder die Sanierung von Zustiegswegen kümmern.

http://www.dav-felsinfo.de/

Ordnungsdienste

Die Ordnungsdienste oder Kletter-Orgas werden von Mitgliedern der KAGru organisiert. Wir schließen das Gelände auf und ab, betreuen Gäste, verleihen Material, verkaufen Getränke, geben Tipps und sind für alle Anliegen ansprechbar. Wir freuen uns immer über „Nachwuchs“, den wir gerne in die Tätigkeiten der Kletter-Organisation einweihen. Wenn du Fragen zum Ordnungsdienst hast oder selbst mithelfen möchtest, melde dich bei Kerstin.

Das Kletterzentrum ist im Winterschlaf!

Wir sehen uns im Frühjahr 2022 wieder! Bis bald!
 

Oktober 2021

Mo Di Mi Do Fr Sa So
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  • OD - Team Ducati
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  • OD - Reiner
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  • Frauenklettern
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  • OD - Diether
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  • OD - Diether
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  • OD - Klaus Mattheis
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  • OD - Katja und Marc
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  • Frauenklettern
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  • OD - Diether
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  • OD - Diether
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  • OD - Klaus Mattheis
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  • OD - Walter & Kerstin
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  • Frauenklettern
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  • OD - Diether
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  • OD - Diether
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  • Wandeinsatz
  • OD - Klaus Mattheis
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  • Abklettern
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Foto-Hike: Wanderung in der Pfalz mit Fotoworkshop am 30.10.

Neues Angebot für wanderbegeisterte Fotograf_innen oder fotoaffine Wanderer und Wanderinnen. Bis zu 8 Personen können teilnehmen.

Gebühr 10,- Euro

Leitung Nils Mora

Start um 7:00 Uhr in Gossersweiler-Stein in der Pfalz (Sonnenaufgang ist das erste Motiv)

Abseilkurs am 07.10.

Es gibt nochmal einen Abseilkurs am 07.10., 18:00 Uhr. Anmeldung bei Nadine Engelhardt, Gebühr 5,- Euro.

Davoser Berg- und Seenlandschaft begeistert Singkreisler*innen

Wanderwoche vom 28.08. bis 04.09.2021

Eine starke Woche liegt hinter uns! Eine Fahrt mit einem Kleinbus für 9 Personen war geplant und diese Tour hätte so vielen Spaß gemacht. Schade, dass wir leider nur 4 Teilnehmer*innen waren: Gisela, Elisabeth, Heidi, und Walter, da andere nicht konnten bzw. absagen mussten.

In dem mondänen, mit über 230 Hotels bestückten Davos (1565m), wo das alljährliche Wirtschaftsforum stattfindet, fanden wir ein tolles Schweizer Selbstversorger-Haus, unweit des Davoser Sees gelegen. 

In der Küche des außergewöhnlich netten Besitzers konnten wir kochen, in seinem Wohnzimmer frühstücken, aus seinem Weinkeller einige Flaschen entnehmen, an seinem Stromnetz das Auto „stromtanken“ und viele Abende mit ihm verbringen.

Davos, einst von Walsern gegründet, die mit Viehzucht im Mittelalter ihr Einkommen erwirtschafteten, zählt heute zu den Städten mit internationalem Flair, ausgestattet mit Kongresszentrum und modernem Hallenbad, ist auch weithin als Kurzentrum bekannt.

Von da starteten wir die täglichen Touren in die grandiose Bergwelt. 

Noch am Ankunftsabend war mit einem Rundgang um den Davoser See die Höhenanpassung gelungen. Am nächsten Tag stand die Westseite von Davos als „Eingehtour“ auf dem Programm. Gestartet wurde in Davos-Dorf über die Promenade (Bezeichnung eines Höhenweges oberhalb von Davos) hinauf zur Schatzalp und dann auf dem Thomas-Mann-Weg am Alpengarten vorbei in den südlichen Teil. Eine Distanz von 13 km mit 400 Höhenmetern im Auf- und Abstieg und einer Wanderzeit von 4 Stunden war das Ergebnis bei Regen und in völlig in Wolken gehüllter Landschaft. 

Dem schlechten Wetter ausweichend, erfolgte am nächsten Tag die Autofahrt über den Flüelapass (2383 m) ins Unterengadin für einen überwiegend reichen Kulturtag. Die Wolken blieben auf der Nordseite des Passes hängen, so dass hier bei gutem Wetter der Unterengadiner Höhenweg von Lavin aus mit seinem aus dem 14. Jh. stammenden Kirchlein, weiter über Guarda, Bos-cha nach Ardez unternommen werden konnte. 

Guarda, Museumsdorf genannt, steht als Musterdorf auf einer sonnigen felsigen Terrasse auf der Nordseite des Inntals. Beeindruckend sind die herrlichen Engadiner Häuser mit ihren tiefliegenden Fenstern, den großen Toreinfahrten und prächtigen Erkern, Sgraffito-Arbeiten und Wandmalereien. Besonders verzauberte die Teilfassade vom Haus Clagluna in Ardez mit seiner Darstellung von Adam und Eva im Augenblick des Sündenfalls.

Das Wetter zeigte sich am Folgetag besser, so dass eine Tour von der Schatzalp (Auffahrt mit der Standseilbahn) zum Strela-Pass (2352 m) und weiter auf der Ostseite des Schiahorns bis ins Tal zurück nach Davos unternommen werden konnte. Die Tour als weitere Steigerung von Kondition und Trittsicherheit angedacht, war mit 11,5 km Länge, 510 m im Auf-  im Abstieg 818m und 7 Stunden eine beachtenswerte Leistung. 

Tags darauf wurde das Wetter immer besser und eine großartige Tour von Davos nach Arosa ist uns gelungen. Davos-Frauenkirch war der Ausgangsort, hinauf ging man über Wiesen und Waldgelände nach Stafel, einem kleinem Weiler auf 1900 Höhenmeter. Auf weiten Almen und teils steilen Anstiegen wurde die Maienfelder Furgga auf 2440 m erreicht. Bald danach war Arosa im Blick, doch der Abstieg ins Tal auf 1600m, den Alteinbach überquerend und wieder hinauf auf 1740 m nach Arosa war schon eine große Herausforderung, die mit einer prächtigen Bahnfahrt: Arosa-Chur-Davos belohnt wurde. Mit 15,6 km Länge, 1080 m im Auf- und 860 m im Abstieg und 8 Stunden war man dabei. 

Eine weitere Steigerung an Naturschönheiten sollte am nächsten Tag eine Rundtour im Gebiet der Jöriseen sein. Kurz vor dem Flüelapass, am Wägahus auf 2207m wurde zum ersten Übergang, dem Jöriflüelapass auf 2725 m gestartet. Die schönsten Blicke auf die, wir zählten 5, große und kleine Seen waren von diesem Übergang auszumachen. Gletscherwasser in vielen grün, grün-gelb schimmernden Farben, umrahmt vom Grün der Wiesen und Weiß des frischen Schnees führte eine bizarre Welt vor Augen. Abstieg, vorbei an den Seen auf 2480 m und wieder Aufstieg zur Winterlücke auf 2820m – so nennt man den nächsten Übergang – und zum Wägahus hinab zum Auto, standen der Gruppe bevor. Gemeistert und überglücklich eines überragenden Tages kehrte man nach Davos zurück. Die Leistung waren: 11km Wanderstrecke, 1060 m im Auf- und Abstieg und 8 Stunden Wanderzeit. Am Abschlusstag, freitags, stand das Flüela Schwarzhorn mit 3146m an. Kurz nach dem Flüelapass ist ein Parkplatz auf 2360 m, von wo aus gestartet wurde. Im Radönt, so wird das Aufstiegstal genannt, verläuft die gut markierte Route, die meist im Wiesengelände bis zur Schwarzhornfurka auf 2883m geht. Leichte Kletterei führt auf den Gipfel, der eine Rundumsicht garantiert. Begeistert über diesen Abschlusstag, sowie die ganze Woche in der Davoser Berg- und Seenlandschaft, bedankte sich die Gruppe bei Walter Hebling, Wanderleiter unserer Sektion, der die Unterkunft und die Touren ausgearbeitet hatte. 

Eine grandiose Wanderwoche ging samstags mit der Heimfahrt über Landquart, Bregenz, Ulm, Stuttgart zu Ende.

WH

Naturschutzreferentinnen Bericht zur Mitgliederversammlung 2021

Als neue Naturschutzreferentinnen haben wir uns, nach der Wahl im Oktober 2020, zunächst in unser Amt eingearbeitet. Wir haben uns mit unserem Vorgänger ausgetauscht, Kontakte (zum Landesnaturschutz-Verband Baden-Württemberg e.V. (LNV), den Naturschutzreferenten unserer Nachbar-DAV-Sektionen, dem BUND sowie dem Forst Baden-Württemberg) geknüpft und an diversen (Online-)Veranstaltungen zu Naturschutz und Nachhaltigkeit teilgenommen.

Im April/Mai 2021 haben wir dann (unter Corona-Abstandsregeln) eine dezentrale Müllsammelaktion gemacht. Wir riefen dazu auf bei Wanderungen und Spaziergängen eine Mülltüte mit auf den Weg zu nehmen und Abfälle einzusammeln, um sie fachgerecht zu entsorgen. Zum Zeichen unserer Gemeinschaft und um für die Umweltverschmutzung zu sensibilisieren haben wir die „Sammelergebnisse“ auf unserer Homepage veröffentlicht. Schaut mal rein! 

Unser größtes Projekt im letzten Jahr war der Umzug des Alpinums, um Platz für den neuen Kletterturm zu schaffen. Wir hatten dazu via E-Mail einen Helfer*innenaufruf quer durch die Sektion gestartet und wurden von der Hilfsbereitschaft und dem Willen mit anzupacken (von über 50 Mitgliedern) überwältigt. An drei Samstagen haben wir in kleinen Gruppen (unter Corona-Abstandsregeln) Pflanzen aus dem „alten Alpinum“ umgesiedelt, gemeinsam Fels- und Erdarbeiten unternommen, uns zur Bepflanzung beraten und im Anschluss das „neue Alpinum“ bepflanzt. Seitdem wird regelmäßig gegossen und gepflegt. An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an alle Beteiligten! Wir hatten Spaß bei der Arbeit und sind schon gespannt darauf, wie sich die Pflänzchen weiter entwickeln.

Wir haben geplant, eine Informationstafel zum Alpinum zu gestalten, sobald die Alpenpflanzen gut angewachsen sind. Wenn der neue Kletterturm da ist werden wir voraussichtlich auch das Umfeld nachhaltig begrünen. Zudem ist geplant auf unserem Sektionsgelände Fledermauskästen und Nistkästen aufzuhängen sowie uns mit der Thematik Lichtverschmutzung zu beschäftigen. 

Auf der DAV-Bundesebene wird aktuell an einem Leitfaden zur CO2-Bilanzierung gearbeitet. Dieser soll für den eigenen Verbrauch und Konsum sensibilisieren und uns Klimaschutz greifbar machen. 

Darüber hinaus werden wir nun Ende September ein dreitägiges Seminar „Bergtouren erlebnisreich und mit nachhaltiger Wirkung“ in den Alpen besuchen und freuen uns darauf die Inhalte in unsere Sektion weiterzutragen und gemeinsam zu leben.

Ihr habt weitere Ideen zum Naturschutz in unserer Sektion? Prima – Wir freuen uns über alle die mitmachen.

Meldet Euch bei uns!

Kerstin und Katja

E-Mail: naturschutz[at]dav-weinheim.de

Weiteres Kursangebot: Vorstiegskurs am 07.09.

Für Fortgeschrittene bietet Frauke Sebastian am 07.09. um 18:00 Uhr einen Kletterkurs (Vorstieg) an. Voraussetzung: Erfahrung im Klettern und Sichern im Toprope, idealerweise aufbauend auf einen Anfängerkurs.

Alle Details könnt ihr direkt mit Frauke klären, Kontakt über das Formular unten.

                        Frauke Sebastian

Kurzfristige Kursangebote am 24.08.

Nach der langen Durststrecke mit vielen ausgefallenen Kursen gibt es kurzfristig für daheimgebliebene und entscheidungsfreudige Interessent*innen zwei Kursangebote am kommenden Dienstag, 24.08.:

Klettersteig (Nadine Engelhardt)
18:00 Uhr, Gebühr 5 Euro
Anmeldung direkt bei Nadine über das Kontaktformular (unten klicken)

                        Nadine Engelhardt

Und an der Kletterwand:
Topropekurs (Kletterkurs Anfänger) mit Dietrich Hinkeldey
18:00 Uhr, Gebühr 5 Euro
Anmeldung direkt bei Dietrich über das Kontaktformular (unten klicken)

                        Dietrich Hinkeldey ,

Wir hoffen, für den Rest der Saison noch weitere Ausbildungstermine anbieten zu können.

Ferienspiele beim DAV Weinheim

Am 10.08. fand nach der coronabedingten Pause im vergangenen Jahr wieder der mittlerweile fest im Weinheimer Ferienprogramm etablierte Schnupperklettertag statt. Vormittags und nachmittags konnten jeweils bis zu zwölf Kinder im Alter zwischen 6 und 14 Jahren für drei Stunden die Möglichkeiten am Turm, in der Boulderhalle und auch im neu gestalteten Bereich des Hennes-Klettersteiges nutzen.

Die Betreuung übernahmen Kerstin Dreier, Lenya Krammes, Tobias Stolz und Walter Knapp. Viele der teilnehmenden Kinder waren begeistert und schwärmten ihren Eltern von ihren Erlebnissen vor. Es wurde keine Gelegenheit verpasst, auf die Angebote der Familien- und der Jugendgruppe hinzuweisen. Letztere würde sich bestimmt freuen, durch Zuwachs im Kreis der Jugendleiter*innen verstärkt zu werden, damit die nach wie vor hohe Nachfrage nach Klettermöglichkeiten für Kinder und Jugendliche bedient werden kann. Nicht nur wegen der coronabedingten Einschränkungen kann die Jugendgruppe derzeit nämlich keine neuen Mitglieder aufnehmen. Neue Leiter*innen sind herzlich willkommen!

Gemeinschaftstour Klettern im Dahner Felsenland 29.05.21

Was eine Teilnehmerin berichtet:

DAV Tour Pfalz 29.5.21

Endlich konnte es wieder gemeinsam raus an den Felsen gehen! Zu fünft machten wir uns unter Walters Leitung auf den Weg ins Dahner Felsenland. 

Bei herrlichstem Wetter konnten wir wieder Felskontakt aufnehmen und unsere Fertigkeiten beim Clean-Climbing ausbauen.
Die Einstiegstour war auf der Hochsteinnadel der Normalweg, die mit einem wunderschönen Panoramablick aufs Umland belohnte. Dafür nahmen wir auch die „Spagat-Kletterei“ unterhalb des Gipfels gerne in Kauf. 

Direkt daneben lockten am Hochsteinmassiv der Dornenriss und der Eichenriss – wie der Name schon vermuten lässt, schöne Risskletterei bis in den 6. Grad. 

Neben dem sportlichen Aspekt kam auch das Gemeinschaftserlebnis nicht zu kurz. In der Hängematte konnte Kraft aufgetankt werden und süße Leckereien schmeckten ausgezeichnet zu Kerstins Espresso (sie hatte eigens einen Campingkocher mitgebracht).

Dies entschädigte auch dafür, dass wir nicht den obligatorischen Abschluss im Bärenbrunner Hof feiern konnten – dies wird bei einer der nächsten Touren sicherlich nachgeholt!

Vielen Dank an Walter für die Organisation dieses Klettertags, der echten Urlaubscharakter hatte!

Jutta Kammer

Wie es der Organisator schreibt:

Auf Eintagesformat gekürzt, ohne die obligatorische Einkehr nach dem Klettertag im Bärenbrunnerhof, aber immerhin im Rahmen der Möglichkeiten der Coronaverordnung in Rheinland-Pfalz konnte unsere Gemeinschaftstour ins Dahner Felsenland stattfinden.

Als Ziel hatten wir uns den Hochstein bei Dahn ausgesucht, der jede Menge spärlich abgesicherte Klassiker bietet. Die meisten Kletterer meiden den Fels bei Sonnenschein, weil es hier an der Südseite recht schnell heiß wie in einem Backofen wird. Zu unserem Glück waren die Temperaturen noch erträglich und der Andrang gleichzeitig sehr gering, sodass wir uns den Luxus leisten konnten, in den kürzeren Routen auch mal ein Toprope einzurichten. So hatten alle mal die Gelegenheit, den Dornen- und Eichenriss erst einmal zu projektieren, bevor es an den bereits platzierten oder selbst gelegten mobilen Sicherungen an den Vorstieg ging.

Am Ende des Tages hatte alle einmal auf dem Gipfel der Hochsteinnadel gestanden, was immer wieder etwas besonderes ist. Die letzten Meter im Spagat über dem Soldatenfriedhof und dann der Übertritt auf die Nadel haben einen ganz eigenen Reiz!

Walter Knapp

Fazit: Ein toller Tag für alle!

Klettern im Dreisamtal: Gemeinschaftstour Gfäll 12./13.06.21

Fahrt mit Walter in den Schwarzwald, haben sie gesagt. Genussklettern im 3. und 4. Grad, haben sie gesagt…

So manches Mal hat mindestens ein Teilnehmer der Gemeinschaftstour (Name dem Autor bekannt) mich wohl heimlich verflucht, aber am Ende war es wirklich ein tolles Erlebnis für alle. Nachdem der anstrengende Zustieg gemeistert war, wurde am vorderen Fels den ganzen Tag überwiegend im Schatten bei angenehmen Temperaturen Freundschaft mit dem für die meisten noch unbekannten Gestein, nämlich Gneis, geschlossen. Die teils noch etwas feuchten Felsen waren dank der rauen Oberfläche erfreulich griffig und boten auch den Füßen gute Reibung, wenn man sich erst einmal traute.
Platten-, Reibungs-, Verschneidungsklettern und auch ein herausfordernder Überhang brachten Spaß für alle drei Seilschaften.

Ganz im Glück waren wir mit unserem komfortablen Campingplatz, kurz vorher gab es endlich das ersehnte „Go“ für eine Übernachtung, ohne die unsere Gemeinschaftstour nicht hätte stattfinden können- die weite Anreise hätte eine Tagestour weder lohnend noch umweltverträglich gemacht.
So konnten wir nach dem ersten Tag sowohl die luxuriösen Duschen als auch das Restaurant des Platzes ausgiebig nutzen. Nach den langen Monaten ohne auswärtige Übernachtungen und ohne „richtige“ Gastronomie eine so unwirkliche wie erfreuliche Situation!

Tag zwei zeigte uns, dass man am Gfäll sonntags unbedingt etwas früher aufstehen muss. Nahezu alle Felsen waren gut besucht, und am Birkenwändle, an dem ich dem oben erwähnten Kletterer die Genusstouren im 3. und 4. Grad versprochen hatte, fand sogar ein Kurs statt, sodass wir hier nicht klettern konnten und es noch eine ganze Weile dauerte, bis jede Seilschaft eine passende Route gefunden hatte.

An der Rhodewand konnten spannende Mehrseillängen mit Ausblick geklettert werden, und am Fels vom Vortag waren auch noch Routen frei.

Ein großartiges Wochenende mit tollen Teilnehmer*innen und neuen Erfahrungen in einem für uns Bergsträßer nahezu unbekannten Klettergebiet. Vielleicht heißt es nächstes Jahr ja wieder „Fahrt mit Walter in den Schwarzwald, Genussklettern im 3.und 4. Grad“. Ich hoffe, ich kann mein Versprechen bezüglich des Genusses dann auch gleich auf Anhieb erfüllen, wir müssen vermutlich einfach etwas früher aufstehen…

Ausbildung mobile Sicherungsmittel: Trad.-Climbing in der Pfalz

Ausbildungen können langsam wieder beginnen, vor allem, wenn die örtlichen Kontaktregelungen so wie in Rheinland-Pfalz leicht verständlich und auf unsere Kurse anwendbar sind. So konnte am 19.06. der Tageskurs „Trad.-Climbing in der Pfalz“ mit dem Schwerpunkt Anwendung mobiler Sicherungsmittel für Einseillängen-Routen im Sandstein wie geplant stattfinden.

Der Schafsfels ist ein toller Ort, um in einfachem Gelände die Absicherung mit Friends, Keilen und anderen mobilen Sicherungsmitteln zu üben. Nach den ersten Routen im 3. und 4. Grad (in der Pfalz nicht zu unterschätzen) wagten sich die meisten auch noch an ambitioniertere Projekte im oberen 5. Grad.

Als krönender Abschluss des Tages gab es auch noch ein Gipfeltreffen auf dem Holderturm, den alle Teilnehmer*innen über die Holderkante (Vorstieg durch Daniel) erstiegen.

Der traditionelle Tagesabschluss im Bärenbrunnerhof war zwar nach der Wiedereröffnung der Gastronomie endlich wieder möglich, fand aber wegen der fortgeschrittenen Stunde und verschiedener Verpflichtungen der Teilnehmer*innen in recht kleinem Rahmen statt. Aber ich bin mir sicher, dass alle so schnell wie möglich wieder in die Pfalz zum Klettern kommen wollen, dann können wir das ja nachholen.