Klimaschutz im DAV Weinheim

Der Deutsche Alpenverein hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 klimaneutral zu werden. Alle Sektionen sind hierbei eingebunden. Alle Informationen über die Aktivitäten unserer Sektion zu diesem Thema findet ihr auf der Seite Klimaschutz

Baugenehmigung für den neuen Kletterturm erteilt!

Unser großes Projekt geht in die Umsetzungsphase. Nachdem die ganzen vorbereitenden Planungen abgeschlossen waren, konnte im vergangenen Sommer der Bauantrag gestellt werden. Aus einem in Aussicht gestellten Termin für den Bescheid im September wurde leider nichts. Verschiedene beteiligte Behörden waren im Rückstand mit den erforderlichen Stellungnahmen. Am 21.02.2022 konnte endlich die Baugenehmigung erteilt werden.

Was bedeutet das jetzt konkret? Nun, da wir den bestehenden Turm während der kommenden Klettersaison noch brauchen und ein Abbau nur über den Winter (wegen möglicher Brut- und Lebensstätten von Vögeln in der Konstruktion) erlaubt ist, wird der Bau des Kletterturms im Winter 2022/23 erfolgen. Bis dahin ist unter anderem die Suche nach einem Bauunternehmen zur Erstellung der Bodenplatte ein wichtiger Punkt. Hier ist das Projektteam schon in Kontakt mit einer Firma, wir sind aber auch dankbar für Hinweise aus den Reihen der Sektionsmitglieder zu anderen Unternehmen, um idealerweise eine Auswahl aus mehreren Angeboten treffen zu können.

Auch die Stellung der Förderanträge beim DAV Hauptverband, beim Badischen Sportbund, der Stadt Weinheim und gegebenenfalls bei Stiftungen muss nun zeitnah und fristgerecht erfolgen. Nicht zuletzt kann mit erteilter Baugenehmigung dann auch die Tragwerksplanung und Herstellung des Kletterturms in Auftrag gegeben werden- das Herzstück des gesamten Projektes. Mit dem aktuellen Vorlauf hoffen wir, trotz der Baustoffknappheit einen Termin zur Errichtung der Kletteranlage vor Beginn der Saison 2023 realisieren zu können.

Nach Abschluss der diesjährigen Klettersaison gilt es, den bestehenden Turm abzubauen. Hier versuchen wir, die Demontage der Strukturplatten in Eigenleistung durchzuführen. Auch der Abbau der Trägerkonstruktion aus handelsüblichen Gerüststangen dürfte von uns selbst unter fachkundiger Anleitung zu bewerkstelligen sein. Rechtzeitig vor dem Beginn der Arbeiten wird hierzu ein Aufruf an die Sektionsmitglieder erfolgen. Für den Abriss des Gittermastes ist ein Stahlbauunternehmen angefragt.

Es war ein langer Weg von der ersten Idee, unseren bestehenden Kletterturm durch Aufstockung/Erweiterung attraktiver zu machen bis zum Vorliegen der Baugenehmigung für einen kompletten Neubau. Und der Weg ist ja noch lange nicht zu Ende. Das Projektteam und der Vorstand sind sich aber sicher, dass die lange Zeit und die Energie, die in das Großprojekt gesteckt wurden, sich gelohnt haben und unseren Sektionsmitgliedern dadurch ein noch attraktiveres Angebot auf unserem einmaligen Sektionsgelände zur Verfügung steht.

Virtuelle Monatsversammlung 12. Mai 2021

Der Wunsch, Bilder aus Südamerika zu sehen, teilte sich zu gleichen Teilen auf: einerseits Peru – andererseits Patagonien. 

Ich versuche beiden Gruppen gerecht zu werden: 

  • 19.30 Peru – der 10 tägige Huayhuash-Treck mit Besteigung des Diablo Mudo. Dauer 46 Minuten 
  • 20.15 gemeinsamer Talk und Austausch über Neuigkeiten
  • 20.30 Patagonien mit Torres del Peine NP, Cerro Torre und Fitz Roy sowie der Vulkan Osorno. Dauer 1:06

Ich hoffe so kommt jeder auf seine/ihre Kosten und kann sich wann auch immer dazu schalten. 

Schickt mir wieder eine E-Mail (Klick aufs Kontaktformular in der rechten Seitenspalte) und ihr erhaltet den Link für die virtuelle Monatsversammlung.

Huayhuash – Treck

Dieser kleine Gebirgsstock schließt sich im Süden an die Cordillera Blanca an uns wartet mit spektakulären 6000er Gipfeln auf. Man umrundet ihn auf einem sehr abwechslungsreichen Weg, der sich in Höhen von 3000m bis 5000m auf und ab windet. Am Ende des Trecks wartet noch ein schöner Eisgipfel – der Diablo Mudo mit 5427m auf den ambitionierten Trekker. 

Nevado Yerupaja (6617m), Nevado Yerupaja Chico (6089m) und Jirishanca (6094m)

Patagonien

Mit Patagonien meint man im Allgemeinen den Teil Südamerikas, der sich etwa von Puerto Montt südlich bis zur Magellanstraße hinzieht – auf argentinischer, wie auf chilenischer Seite. Weiter im Süden befindet sich dann Feuerland. 

Die Tour startet in Punta Arenas und geht erst in den Nationalpark Torres del Peine. Hier wird das „W“ erwandert und kommt zwangsläufig an den Mirador de los Torres. 

Die drei Torres del Peine

Dann geht es weiter auf die argentinische Seite über Calafate nach El Chalten. Hier starten Die Touren zum Cerro Torre und Fitz Roy mit spektakulären Panoramen. 

Fitz Roy Gruppe am Lago de los Tres

Ein Flug bringt uns dann an den See Llanquihue mit Ausflügen in den NP Alerce Andino mit 1000 Jahre alten Bäumen und dem Vulkan Osorno. 

Vulkan Osorno am Lago Llanquihue

Santiago de Chile bildet schließlich den Abschluss dieser 4-wöchigen Tour. 

Freut euch auf eindrucksvolle Bilder und einen kurzweiligen Abend.

Dietrich

Herzlich Willkommen auf unserer neuen Webseite!

Alles neu, aber nicht erst im Mai! Unsere alte Sektionswebseite geht in Rente und ein neuer Internetauftritt an den Start. Rechtzeitig zum Beginn der diesjährigen Saison findet ihr hier zukünftig viel leichter als bisher alle notwendigen und aktuellen Informationen rund um die Aktivitäten der Sektion, das Thema Mitgliedschaft oder Aktuelles zum DAV Kletterzentrum Jakobswand.
Optimiert für mobile Darstellung auf Smartphones und Tablets, aber auch klassisch für den heimischen Computerbildschirm. Übersichtlich, informativ, damit alle Nutzerinnen und Nutzer schnell das finden, wonach sie suchen.
Wir freuen uns, euch ab sofort unseren neuen Internetauftritt präsentieren zu können.

Wanderplan 2021

Die Sonntagswanderungen der Sektion Weinheim im Jahr 2021:
Beginn um 9:00 Uhr am Parkplatz KiK/Denn’s Biomarkt, bitte eventuell abweichende Uhrzeiten bei einzelnen Terminen beachten!

  • 24. Januar
    Treffpunkt erst um 10 Uhr, Wanderung im vorderen Odenwald ums Auerbacher Schloß. Heidrun Hackspacher Tel. 06201/477349
  • 14. Februar
    NN Wanderung steht noch nicht fest – bitte Terminliste zeitnah nochmal einsehen
  • 14. März
    Fürth Krumbach, Brombach, Tromm ev. Mackenheim. Hans Schlabing Tel. 06201/33156
  • 18. April
    Vorderer Odenwald. Dieter Schütz Tel. 06203/42500 
  • 9. Mai
    Odenwald um Oberzehnt. Richard Rothermel Tel. 06207/2031562
  • 13. Juni
    Kühkopf und Knoblochsaue bei Gernsheim. Walter Risse Tel. 06206/12729
  • 11. Juli
    Kleiner Odenwald auf der anderen Seite des Neckars. Roland Berger Tel. 06201/12974
  • 19. September
    NN Wanderung steht noch nicht fest – bitte Terminliste später nochmal einsehen
  • 17. Oktober
    Treffpunkt schon um 8 Uhr. Wanderung in der Pfalz. Richard Rothermel Tel. 06207/2031562
  • 7. November
    Vorderer Odenwald. Hans Schlabing Tel. 06201/33156
  • 12. Dezember
    Treffpunkt erst um 11 Uhr. Um Weinheim, ev. anschließend Weihnachtsmarkt. Gunter Ross Tel. 06201/64712

www.dav-felsinfo.de: 4000 Felsen sind online – die Datei wird ständig erweitert

Sommer 2019: Das Kletterportal des Deutschen Alpenvereins – http://www.dav-felsinfo.de – ist jetzt nahezu vollständig: Mehr als 4000 Kletterfelsen in Deutschland sind inzwischen online. Das Portal gibt Kletterern hilfreiche Informationen – vom Routenspektrum eines Felsens bis zur Exposition, von der Gesteinsart bis zur aktuellen Kletterregelung, von der Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln bis zum Routencharakter. Ziel des Internetportal ist es, Kletterer zu informieren und sie für die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt der Felsen zu sensibilisieren.

Bei der Planung von Klettertouren ist das Portal erste Wahl und leistet – neben Beschreibungen in Kletterführern und Hinweistafeln im Gelände – einen wichtigen Beitrag zur Vermittlung von Informationen über naturverträgliches Klettern. Die entsprechenden Regelungen geben so genannte Kletterkonzeptionen vor, die in Zusammenarbeit von Behörden, Naturschutz- und Kletterverbänden erstellt werden. So werden etwa die Brutfelsen von geschützten Vogelarten wie Wanderfalke und Uhu bis zum Abschluss der Brut nicht beklettert. In Felsbereichen, die eine besondere Bedeutung als Standorte seltener und geschützter Pflanzen haben, werden zum Teil ganzjährige Tabuzonen ausgewiesen. Die Lenkungsmaßnahmen realisieren ehrenamtliche Helfer der DAV-Sektionen und anderer Kletterverbände, die sich vor Ort etwa um die Beschilderung oder die Sanierung von Zustiegswegen kümmern.

http://www.dav-felsinfo.de/

Ordnungsdienste

Die Ordnungsdienste oder Kletter-Orgas werden von Mitgliedern der KAGru organisiert. Wir schließen das Gelände auf und ab, betreuen Gäste, verleihen Material, verkaufen Getränke, geben Tipps und sind für alle Anliegen ansprechbar. Wir freuen uns immer über „Nachwuchs“, den wir gerne in die Tätigkeiten der Kletter-Organisation einweihen. Wenn du Fragen zum Ordnungsdienst hast oder selbst mithelfen möchtest, melde dich bei Kerstin.

Das Kletterzentrum ist heute geschlossen!

Wir haben wieder am Samstag von 10:00 - 12:00 geöffnet. Bitte beachtet unsere Öffnungszeiten.

Februar 2023

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  • Müllsammelaktion Burg Windeck
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  • Heckenpflanzaktion DAV Gelände
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Aktionen von und mit den Naturschutzreferentinnen

Samstag, 11. Februar 2023, 10 Uhr Burg Windeck: Müllsammelaktion

Samstag, 18. Februar 2023, 9:30 Uhr Sektionsgelände: Heckenpflanzaktion und Entsiegelungsmaßnahme

Montag, 13. März 2023, 19 Uhr Hütte Sektionsgelände: Nachhaltigkeitstreffen mit Snacks und vielen guten Ideen

Du bist herzlich eingeladen!
Viele Grüße
Katja + Kerstin

Kletterturm: Warten auf das Holz

Bald soll es weitergehen. Die Fundamentplatte und der Sockel sind fertig, nun kann in die Höhe gebaut werden.

Im Februar wird das Holz geliefert und die Firma T-Wall kann mit dem Aufbau beginnen. Wir freuen uns schon riesig auf den nächsten Bauabschnitt.


Vorher wird noch ein Kran angeliefert und aufgestellt, spätestes dann ist unser Projekt nicht mehr zu übersehen.

Rechts vorne ist viiiel Platz für weit überhängende Kletterei

Leichte 4000er im Wallis

Tourenbericht DAV Führungstour 2022

Am 19. Juli 2022 war es endlich soweit. Die vier glücklichen Teilnehmer der früh ausgebuchten Führungstour „Leichte 4000er im Wallis“ trafen sich auf der Täschalp über dem Mattertal, um in den kommenden fünf Hochtourentagen die drei leichten 4000er Alphubel, Strahlhorn und Allalinhorn zu besteigen.

Der erste Tourentag gestaltete sich denkbar einfach, da es nunmehr galt den etwas über einstündigen Zustieg zur Täschhütte hinter sich zu bringen. Dort angekommen bezogen wird unsere Zimmer und nahmen ein wohlschmeckendes Abendessen zu uns. Da fast alle Teilnehmer bereits in den Tagen zuvor einige Touren unternommen hatten, war ein erster Schritt zur nötigen Akklimatisierung bereits erfolgt. Dieser Umstand war nicht ganz unwichtig, stand uns am zweiten Tag mit der Besteigung des Alphubels und einer Traverserierung zur Britanniahütte, hoch oben über dem Saastal, eine zwar technisch leichte, jedoch konditionell fordernde Tour bevor.

Als wir am nächsten Tag mitten in der Nacht aufstanden und nach einem kurzen Frühstück vor die Hütte traten, stellten wir – wie bereis erwartet – fest, dass es viel zu warm war und somit voraussichtlich schlechte Bedingungen am Berg herrschen würden. Es war kaum mehr nötig über dem Tourenshirt eine Isolationsschicht zu tragen. Die Medienberichte aus dem Rekordsommer 2022 dürften noch gut in Erinnerung sein. Trotz alledem versuchten wir unser Glück und konnten nach etwa 6 Stunden und einiger Spurarbeit aufgrund der auch in höheren Lagen nur schlecht tragenden Schneedecke den höchsten Punkt des Alphubels auf 4206 Metern erreichen. Das Gipfelkreuz ragte etwa drei Meter aus dem Schnee heraus und zeugte nochmals von den außergewöhnlich warmen Temperaturen.

Nach einer kurzen Rast querten wir im Abstieg das Alphubeljoch und erreichten relativ einfach den Feechopf. Hierbei handelt es sich um eine kleine Felserhebung auf 3.888 Metern Höhe inmitten einer weitläufigen Gletscherlandschaft. Hier begann die einzige technische Passage der Tour in Form eines Felsgrates, der zum Feejoch und weiter in Richtung Allalinhorn abgestiegen bzw. gequert werden musste. Einige Stellen des Grates sind mit dem zweiten Schwierigkeitsgrad bewertet. Da es sich um eine Führungstour handelte, wurden die schwierigsten Stellen gesichert, was bei unserer Gruppengröße – trotz sauberer Führungstechnik – natürlich einige Zeit in Anspruch nahm.

Nach Überwindung des Grates stießen wir auf den Normalanstieg auf das Allalinhorn und folgten diesem hinab zur Station Mittelallalin. Auf dem Weg dorthin mussten wir einige sehr große und ungewöhnlich heikle Gletscherspalten im Abstieg überqueren. Bei einer etwa 1m hohen, 50cm breiten und ca. 3m langen Schneebrücke war ich selbst überrascht, dass sie allen Teilnehmern standhielt. Bei kleineren Seilschaften wäre hier in jedem Fall eine Sicherung mit T-Anker nötig gewesen.

Schließlich erreichten wir gerade rechtzeitig die Station und konnten die letzt Metro-Alpin-Bahn zum Felskinn nehmen. Dort machten wir, mittlerweile sichtlich müde, eine kurze Rast, bevor wir uns auf den Weg zur Brittaniahütte über Saas-Fee machten. Letztlich erreichten wir nach fast 14,5 Stunden müde die Hütte.


Da für die Woche gutes Wetter vorausgesagt war, nutzten wir am nächsten Tag direkt unseren Reservetag, um neue Kräfte zu tanken und uns auf die nächste Tour aufs Strahlhorn vorzubereiten. Wie sich nach einem Gespräch mit dem netten Hüttenwirt herausstellte, hat das Klima der letzten Jahre zu einer dynamischen Veränderung der Landschaft geführt. Einst sichere Wege können Aufgrund von Gefahren wie Steinschlag oder plötzlich zutage getretenen Hindernissen nicht mehr begangen werden. Um für unsere Gruppe den besten Weg für den nächsten Tag auszukundschaften, startete ich mittags mit zwei Teilnehmern hinab zum Hohlaubgletscher. Tatsächlich gelang es uns, auch dank der guten Beschreibung des Hüttenwirts, den neuen Zustieg vom Hohlaub- auf den Allalingletscher zu finden und uns für den nächsten Tag einzuprägen. Nach dreieinhalb Stunden waren wir wieder auf der Hütte. 


Am nächsten Morgen starteten wir voller Vorfreude in der Früh zur Tour. Leider kamen wir nur bis auf den Hohlaubgletscher. Bereits kurz nach dem Betreten des aperen Gletschers riß das aus Dyneema gefertigte Verbindungsstück meiner beiden neuen Leichtsteigeisen innerhalb von nur etwa 5 Minuten auf beiden Seiten. Der Tourentag war damit abrupt beendet, noch bevor er überhaupt richtig begonnen hatte. Wir schafften es in der Dunkelheit den Gletscher auch ohne Steigeisen wieder zu verlassen und zur Hütte zurückzukehren. Der zweite, ungeplante Ruhetag wurde durch die Teilnehmer klaglos angenommen, auch wenn allen bereits zu diesem Zeitpunkt klar war, das ein Tag ungenutzt verstrich und nicht mehr alle drei Gipfel erreicht werden konnten. Währenddessen organisierte ich mir mit der Hilfe von Dritten in Saas-Fee neue und robustere Steigeisen.


Um es direkt vorweg zu nehmen. Auch der folgende, letzte volle Tourentag stand unter keinem guten Stern. Mitten in der Nacht wachte ich mit starkem Halsweh, Gliederschmerzen und Schüttelfrost auf. Ich wusste sofort… das kann während der auslaufenden Pandemie auf einer Berghütte nur eines bedeuten. Ich hatte mich zum allerersten Mal mit Corona infiziert. Letztlich musste ich auf meinen Körper hören. In diesem Zustand wäre auch ein halber Tourentag ohne Gipfelbesteigung zurück auf die Seite des Mattertals eine Tortur und gegebenenfalls dauerhaft gesundheitsschädlich gewesen. Schweren Herzens stiegen bzw. fuhren wir nach Saas-Fee ab und kehrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Täschalp zurück. Ein Corona-Test bestätigte dort den ersten Verdacht. Die Führungstour war damit einen Tag früher als geplant beendet.


Den Teilnehmern gilt an dieser Stelle mein besonderer Dank. Trotz der Rückschläge herrschte eine durchweg gute Stimmung, es wurde stets als Team agiert. Wie sich im Nachgang herausstelle, waren die neuen Leichtsteigeisen eines namhaften Herstellers nicht sauber entgratet worden. Dies führte bereits nach kurzer Verwendung, auch ohne den Kontakt mit Fels, zu einem Riß der aus Dyneema gefertigten Verbindung. Nicht auszudenken, was das weiter draußen oder in technisch schwierigerem Gelände bedeuten würde. Seither betrachte ich die neuesten Entwicklungen im Bergsportbereich unter dem Motto: „leichter, schneller, höher“ mit gemischten Gefühlen. Der kostenlose Austausch der Steigeisen war letztlich ein schwacher Trost.


Paul Menstell

Ehrennadel der Stadt Weinheim für Walter Hebling

Unser Singkreisleiter Walter Hebling ist Träger der Ehrenmedaille der Stadt Weinheim. Ein ehemaliger und ein amtierender Oberbürgermeister nahmen die verdiente Ehrung vor.

Herzlichen Glückwunsch, lieber Walter!

Hier geht es zum lesenswerten Artikel der Weinheimer Nachrichten: https://www.wnoz.de/-95db597f-9cd3-4330-a964-1f31c55e0435-ds

Jahreshauptversammlung der KAGru (Kletter- und Alpinistikgruppe

Erinnerung: Jahreshauptversammlung der Kletter- und Alpinistikgruppe
Am Donnerstag, den 26. Januar 2023, ab 19:00 Uhr in unserer Vereinshütte an der Jakobswand.

  1. Begrüßung
  2. Wahl zweier Mitglieder zur Unterzeichnung des Protokolls
  3. Verlesung des Protokolls der letztenVersammlung
  4. Geschäftsbericht des Vorstands der KaGru
  5. Kassenbericht (Auszug aus Buchhaltung Sektion)
  6. Entlastung des Vorstands der KaGru
    6.1 Wahl des Vorstandes
    6.2 Neues Nutzungskonzept mit dem neuen Turm
  7. Veranstaltungen und Vorhaben 2023
  8. Verschiedenes

Die Versammlung findet am Donnerstag, den 26. Januar 2023, ab 19 Uhr in der Hütte auf unserem Gelände statt. Bitte kommt und beteiligt euch, es gibt viel zu besprechen. Der neue Turm verschafft uns mehr Möglichkeiten und es wird sich einiges ändern, denke ich.

Mit freundlichem Gruß
Reiner Zimmermann
Für den gesamten KAGRU-Vorstand

Neuer Termin: Kletterkurs Anfänger ab 30.03.

Der erste neue Termin nach Erscheinen des Sektionsheftes, aber garantiert nicht der letzte für 2023. Kletter-Anfängerkurs Toprope, bei Jenny Sorgend. Der Kurs verteilt sich über drei zusammengehörende Termine, es gibt schon Anmeldungen und es sind noch genug Plätze frei. Kursgebühren 5 € je Termin für Sektionsmitglieder (inklusive Gelände-Nutzungsgebühr), für Nichtmitglieder 14 € zuzüglich Gelände-Nutzungsgebühr. Leihmaterial für Mitglieder und Nichtmitglieder inklusive.

Anmeldung über die Kontaktseite der Trainerin (Link unten oder in der Seitenleiste)


Donnerstag, 30.03. 17:30 – 20:00 Uhr, Samstag 01.04. 15:00 – 20:00 Uhr, Montag 03.04. 17:30 – 20:00 Uhr (dreitägiger Kurs) – Jenny Sorgend

Neumitgliederbegrüßung und Vorstellung der Touren und Kurse 2023

Die erste Veranstaltung der Sektion im Jahr ist traditionell die Begrüßung der neuen Mitglieder bei der Vorstellung der Touren und Ausbildungskurse in der Hütte.

Dieses Jahr treffen wir uns am Mittwoch, 11. Januar um 19:00 Uhr in unserer Sektionshütte, Birkenauer Talstraße 99. Vorstand und Dietrich Hinkeldey (Tourenreferent) sowie Walter Knapp (Ausbildungsreferent) werden zusammen mit den anwesenden Trainer-/Übungsleiter-/Tourenleiter*innen die geplanten Veranstaltungen vorstellen und stehen für Fragen zur Verfügung.

Da es an diesem Abend leicht möglich ist, Informationen aus erster Hand über die Touren und Kurse des Jahres zu erhalten und sich untereinander auszutauschen und kennen zu lernen, lohnt sich eine Teilnahme auf jeden Fall.

Wir freuen uns auf euer Kommen!

Struktur-Kletterwandteile kostenlos abzugeben

Einige Sektionsmitglieder haben schon GFK-Strukturplatten vom alten Kletterturm mitgenommen, um sich daheim eine Trainingsmöglichkeit zu schaffen. Es sind noch etliche davon übrig (siehe Bild), die kostenlos an Selbstabholer abzugeben sind. Auch Griffe sind noch reichlich übrig. Auch Nichtmitglieder dürfen sich eindecken.

GFK Struktur-Kletterwandplatten
Kostenlos abzugeben an Selbstabholer

Schnell zugreifen bevor die Platten entsorgt werden, um Platz zu schaffen für den Kran, der für den Turmneubau aufgestellt wird.

Bei Interesse Mail über das Kontaktformular an Walter Knapp (siehe Seitenspalte).

Bau-TV ist online

Um den Baufortschritt unseres neuen Kletterturms für alle Interessierten zu zeigen, ist ab sofort eine Webcam aktiv, die jede Stunde ein Bild der Baustelle aufnimmt. Auf der Seite Projekt „Neuer Kletterturm“ ist die Webcam verlinkt.

Heute wurde der Baustahl für die Fundamentplatte angeliefert, das war eine fahrerische Meisterleistung für den Lieferanten, der rückwärts durch unsere schmale Zufahrt zur Baustelle rangieren musste.

Hier das aktuelle Bild der Webcam:

Der aktuelle Baufortschritt.

Neuer Kletterturm: Baubeginn!

Mit dem Aushub der Baugrube diese Woche begann nun offiziell der Neubau unseres Kletterturms. Der Abraum fand am Eingangstor zum Gelände, am Rand des Parkplatzes, eine geeignete Abladestelle. Dieser Erdwall soll zusammen mit der Hecke, die zu gegebener Zeit auf ihm angelegt wird, nebenbei auch dafür sorgen, dass kein Geröll von oberhalb der großen, glatten Granitwand auf den Parkplatz fällt.

Die Anlage einer zweireihigen Hecke aus standorttypischen Gehölzen ist als Ausgleichsmaßnahme für die Bodenversiegelung durch die Fundament-Bodenplatte von der unteren Naturschutzbehörde vorgeschrieben. Als Bergsport- und Naturschutzverband kommen wir der Auflage gerne nach, zumal der Zugang zum Gelände dadurch einen freundlicheren Charakter erhält und wir uns schon auf jede Menge Singvögel freuen, die in der Hecke hoffentlich Einzug halten werden.

Im Dezember wird die Bodenplatte betoniert, die Fertigung der Einzelteile des neuen Turms wird nach Freigabe der Farbgestaltung durch das Bauamt auch demnächst beginnen.

Hier auf der Webseite der Sektion und im Sektionstelegramm werden wir weiterhin regelmäßig über den Fortschritt der Arbeiten berichten- nun geht es nach den langen Planungs- und Vorbereitungszeiten quasi Schlag auf Schlag, und wenn die technische Umsetzung geklärt ist, wird der Baufortschritt hier auch bildlich über eine Webcam für alle Besucher unserer Seite zu sehen sein.

Ein paar Bilder vom aktuellen Zustand gibt es in dieser Galerie:

Wie auf einem der Bilder zu sehen, sind auch noch Strukturplatten des alten Turms übrig und können von Interessent*innen gerne abgeholt werden. Anfragen am besten über die Geschäftsstelle.