Der Frühling ist da – und wir eröffnen gemeinsam die neue Klettersaison!
Am Sonntag, 29. März 2026, laden wir euch von 10:00 bis 17:00 Uhr herzlich zum Anklettern und Frühlingsfest auf das DAV‑Gelände in der Birkenauer Talstraße 99 in Weinheim ein.
Freut euch auf neue, abwechslungsreiche Kletterrouten am Turm und spannende Klettersteige an der beeindruckenden Jakobswand – perfekt zum Ausprobieren, Genießen und Wiedersehen.
Egal ob Anfänger*in, erfahrene Kletterer oder einfach neugierig: Es ist für alle etwas dabei!
Für das leibliche Wohl ist selbstverständlich gesorgt: leckeres Essen, kühle Getränke und eine entspannte, fröhliche Atmosphäreerwarten euch.
Parkmöglichkeiten gibt es direkt am Gelände sowie beim nahegelegenen Betonwerk mit praktischem Shuttleservice.
Kommt vorbei, bringt Familie und Freund*innen mit und feiert mit uns die Saisoneröffnung – wir freuen uns auf einen großartigen Tag mit euch!
Was macht eigentlich die KletterOrga?
Die KletterOrga sind die Menschen, die euch während der öffentlichen Kletterzeiten das Gelände aufschließen, euch freundlich empfangen, Material ausleihen und Eintritte kassieren, Getränke verkaufen, eure Fragen rund ums Gelände und den Kletterbetrieb beantworten oder euch Leuten vorstellen, mit denen ihr klettern könnt. Ihr seht: das sind ganz wichtige Menschen, denn wir alle zusammen legen großen Wert darauf, dass sich alle Mitglieder und Gäste bei uns wohl fühlen. Wir besetzen jede öffentliche Kletterschicht mit zwei Personen.
Die KletterOrga wird von unseren Mitgliedern ehrenamtlich durchgeführt und wenn wir diese Aufgabe auf viele Schultern verteilen, haben wir immer genügend tolle Menschen, die unseren Kletterbetrieb am Laufen halten. Und nun kommst DU ins Spiel: auch wenn du (noch) nicht viel Erfahrung hast, du wirst bei einer Schulung in das Thema eingeführt, läufst dann mehrere Male mit einem erfahrenen Orgamitglied mit und lernst dabei alles, was du wissen musst.
Komm doch einfach bei einem der Termine vorbei und schnuppere bei uns rein:
Orga Schulungen 2026:
Samstag, 28. März 2026 – 11:30 – 12:30 Uhr am Container, danach machen wir ein kleines „Angrillen“. Jede/r bringt sich selbst etwas für den Grill und für alle etwas fürs Buffet mit, und dann beginnen wir die Saison gemeinsam.
Di, 31. März 2026 – 18:30 – 19:30 Uhr
Mo, 20. April 2026 – 18:30 – 19:30 Uhr
Wenn du außerhalb dieser Zeiten eingearbeitet werden möchtest, melde dich bei Kerstin unter kletterorga@dav-weinheim.de
Und für unsere „alten Hasen“ wird es in diesem Jahr kurze Online-Updates geben, damit wir alle auf dem neuesten Stand sind – mehr davon demnächst über den Orgaverteiler. 😉
Zwei Schlösser und ein hoher Berg – Wanderung 25. Januar 2026
Wie seit vielen Jahren üblich, lag die Januarwanderung wieder in den bewährten Händen von Heidrun Hackspacher. Am zweiten Treffpunkt, dem Wanderparkplatz Am Höllberg bei Bensheim-Auerbach, stellten sich pünktlich um 10:30 Uhr 26 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde ein.
Mit dem Alsbacher Schloss, dem Melibokus (auch Malchen genannt) und dem Auerbacher Schloss standen schon mal mehrere lohnende Ziele auf der Liste.
Das Schloss Alsbach fällt von weitem kaum auf, das Schloss Auerbach grüßt weit in die Rheinebene und in den Odenwald hinein, und der Melibokus sticht mit seinen 517 Höhenmetern über viele Kilometer aus der Reihe seiner Nachbarn an der nördlichen Bergstraße hervor. Kommt man von einer Reise wieder nach Hause und nähert sich diesem Berg, atmet man tief durch und lässt die Heimatgefühle herein.
Zurück zu unserem Sonntag: das Wetter sehr genießbar, weder Schnee noch Regen, die Sonne die ganze Zeit wie durch Milchglas, und die Wege in sehr gutem Zustand. Ab und zu durch die Natur etwas kunstvoll gestaltetes Eis an einem Bach, dazu dann als Kontrapunkt ein etwas verhutzelter Mandelbaum am Wegrand mit den ersten Blüten – ja, am Blütenweg! Zunächst folgten wir diesem – dem Blütenweg – durch Weinberge und Gärten, dann einem schmalen Pfad nach oben, wo es nach links ging, dem Burgensteig und dem Alemannenweg folgend. Dieser Abschnitt des Weges bis zum Schloss Alsbach ist besonders bequem zu gehen, denn er bleibt länger nahezu auf der gleichen Höhe und heißt deshalb auch schon lange „Commoder Weg“. Dieser setzt sich auch in die Gegenrichtung bis zum Auerbacher Schloss fort. Hier wie auch an anderen Orten der nördlichen Bergstraße haben sich vor 1918 (Ende des Deutschen Kaiserreiches) die Mitglieder des Hauses Hessen die Zeit vertrieben. Der „Commode Weg“ mag damals entstanden sein. Hauptstadt des Großherzogtums Hessen war Darmstadt.
Nach ca. fünf Kilometern Wanderstrecke sind wir am Alsbacher Schloss angekommen, das auf der Höhe von 257 m oberhalb des Ortes liegt. Tatsächlich ist es die Ruine der um 1235 erbauten Burg Bickenbach. Nach häufigen Besitzerwechseln, einem verheerenden Brand 1463 und dem allmählichen Verfall im 18. Jahrhundert blieb nur die Grundstruktur erhalten. Dank des engagierten Fördervereins ist das Alsbacher Schloss heute wieder ein lebendiges Ausflugsziel mit Burgturm, Burgschänke und vielfältigen Veranstaltungen – von Märkten bis zu Kinder-Ritterfesten.
Bei unserem Besuch war der Turm wegen Bauarbeiten gesperrt. Geöffnet war dagegen die Burgschänke mit ihren Heißgetränken verschiedener Natur, dazu gabs Worschtebrot aus dem Rucksack, die wir an rustikalen Holztischen und Bänken im Freien genossen haben.
Zur Burgschänke gehören Hühner und das Pfauenpaar Coletta und Edgar. An diesem Sonntag inspizierte Edgar die Burganlage und stellte sich gerne mit seiner majestätischen Federschleppe zum Fotoshooting zur Verfügung.
Die gesamte Gruppe posierte noch für ein gemeinsames Foto, bevor wir unsere Wanderung durch die Laubwälder fortsetzten.
Die 260 Höhenmeter hinauf zum Melibokus (517 m) bewältigten wir in gutem Tempo, und schon bald erreichten wir die Terrasse des 1966 wiederaufgebauten Aussichtsturms, der bei klarem Wetter einen einzigartigen Blick über das Umland eröffnet.
Da ziemlich dichter Nebel die Aussicht verhüllte, verzichteten wir auf den Aufstieg zum Turm. Als kleinen Trost bekam jeder, der mochte, am höchsten Punkt unserer Wanderung ein Gläschen Haselnusslikör.
Vom Melibokus stiegen wir in Serpentinen ab und näherten uns dem nächsten Highlight dieser Tour, dem Auerbacher Schloss.
Schloss Auerbach (345 m) ist eine der imposantesten Burgruinen der Bergstraße. Es wurde im 13. Jahrhundert von den Grafen zu Katzenelnbogen erbaut und im Laufe des folgenden Jahrhunderts zu einer der modernsten und sichersten Burganlagen ausgebaut.
Die dreieckige Burganlage mit ihren mächtigen Mauern, Zwingern und Wehrtürmen war für ihre Zeit wehrtechnisch einzigartig. Auch Wohn- und Küchengebäude, ein repräsentativer Palas, Marstall, Schmiede und eine Burgkapelle gehörten dazu und verliehen der Anlage eine solche Ausstrahlung, dass die Grafen sich häufig hier aufhielten. So setzte sich schließlich die Bezeichnung Schloss Auerbach durch.
Neuzeitlichen Kriegen hatte jedoch die mittelalterliche Befestigung nichts entgegenzusetzen und wurde im 17. Jahrhundert durch französische Truppen erstürmt und zerstört. Von da an verfiel die Burg sukzessive, bis sich die hessische Denkmalpflege um ihre Erhaltung kümmerte. Heute gilt das Auerbacher Schloss als eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Bergstraße.
Bei der Besichtigung der Burganlage bewunderten wir die gewaltigen Mauerreste mit ihren Schießscharten und Wehrgängen, die die Kernburg und die Innenhöfe umschließen. Einige von uns stiegen auf einen der Rundtürme, von denen man – wenn schon heute keine weite Sicht – so doch zumindest einen eindrucksvollen Überblick über die gesamte Architektur erhielt.
Das markanteste Wahrzeichen der Burg ist überraschenderweise botanischer Natur:
Eine rund dreihundert Jahre alte und etwa sieben Meter hohe Kiefer wächst auf dem Wehrgang, dem kargen Boden ihre Nährstoffe abtrotzend und standhaft gegen Wind und Wetter.
Mit guter Laune wanderten wir auf den verschlungenen Pfaden hinunter, bald wurde nach insgesamt 15 Kilometern und 150 Höhenmetern der Parkplatz Am Höllberg erreicht.
Es war eine wunderbare Idee von Heidrun, die nördliche Bergstraße für die Wanderung auszusuchen und uns auf die geschichtlich reizvoll und abwechslungsreich Tour zu führen. Vielen Dank dafür!
Elisabeth Schneider und Hans Schlabing, 30.01.2026
Gelungener Jahresauftakt beim Neujahrsempfang
Kein Zweifel – das Experiment ist geglückt: Der Sektionsvorstand und das Festkomitee haben am 18. Januar erstmals zu einem Neujahrsempfang auf dem Gelände eingeladen. Bei Glühwein und belegten Brezeln, bei Kaffee und Kuchen hatten die Gäste ab 11 Uhr in lockerer, familiärer Atmosphäre die Gelegenheit zu guten Gesprächen rund um das Sektionsleben und den Bergsport generell. Und natürlich auch dazu, Pläne für das neue Jahr zu schmieden. Alexander Weber dankte im Namen des Vorstands allen Aktiven und hielt einen Rückblick auf das bewegte Jahr, über dem vor allem der drohende Felssturz im wahrsten Sinne des Wortes schwebte. Musikalisch bereicherte der Singkreis den Empfang zur Freude der Anwesenden. Aufgrund der guten Resonanz ist die Entscheidung bereits gefallen, den Neujahrsempfang im nächsten Jahr zu wiederholen.
PV-Anlage „spielt“ 1.000 Euro in die Sektionskasse
Unsere PV-Anlage ist seit einem Jahr auf dem Dach der Geschäftsstelle und hat bereits zehn Prozent der Investitionssumme von rund 10.000 Euro „eingespielt“. Ein Fünftel unseres Stromverbrauchs über das ganze Jahr hinweg konnten wir selbst decken. Dadurch haben wir Stromkosten in Höhe von rund 500 Euro eingespart. Insgesamt hat die PV-Anlage fast 8.000 kWh ins Netz eingespeist – ein Beitrag zu mehr Ökostrom in Deutschland und ein weiteres Plus von 500 Euro für unsere Sektion. Bei einem Jahresertrag von etwa 9.500 kWh haben wir 2025 über 1.000 kWh mehr Strom produziert als verbraucht. Mit diesen Aussichten freuen wir uns auf ein weiteres sonniges Jahr.
Eine Bitte haben wir noch: Das neue Klimagerät in der Jakobshütte ist in Betrieb und heizt mit kurzem Vorlauf sehr gut. Bitte schaut, dass Ihr möglichst immer das Klimagerät nutzt. Damit können wir unseren Stromverbrauch nochmals deutlich reduzieren. Bei Fragen bezüglich der Bedienung wendet Euch bitte an Wolfgang Pluschke oder das Klimaschutzteam (klimaschutz@dav-weinheim.de).
Vielen Dank! Euer Klimaschutzteam
Save the Dates: Ausfahrten der Jugendgruppe 2026
Auch in diesem Jahr haben wir wieder spannende Ausfahrten für euch geplant. Die Anmeldung ist derzeit noch nicht möglich, dennoch möchten wir euch die geplanten Termine bereits vorstellen, damit ihr frühzeitig planen könnt.
Bitte beachtet bei den einzelnen Ausfahrten die jeweiligen Teilnahmevoraussetzungen. Solltet ihr unsicher sein, ob ihr diese erfüllt, sprecht gerne einen Jugendleiter an. Das angegebene Alter dient jeweils als Richtwert. Wenn ihr etwas jünger seid, meldet euch ebenfalls gerne bei uns – wir finden gemeinsam eine Lösung.
Hier findet ihr die wichtigsten Informationen im Überblick. Weitere Details folgen in Kürze.
1. Rhön
14. – 17.05.2026 (Christi Himmelfahrt)
Unterkunft: (eigene) Zelte auf dem Campingplatz des Gasthaus zur Steinwand in Poppenhausen/ Rhön (www.gasthaus.zursteinwand.de)
Ansprechpartner: Rainer
Aktivitäten: Wir werden im Klettergebiet Steinwand viel klettern, abseilen und einige technische Details rund um das Klettern lernen bzw. vertiefen. Zusätzlich wollen wir wandern und nach Bedarf und Wetter Ausflüge organisieren (z.B. Wasserkuppe oder Fulda). Abends kochen wir gemeinsam und machen Lagerfeuer (falls möglich).
Teilnehmer: ab ca. 15 Jahre, Erfahrung im Mehrseillängenklettern (in Weinheim reicht aus)
Teilnehmerlimit: max. 6 Teilnehmer
5. Pfalz im Herbst
Gemeinsam mit Sektion Mannheim
Termin: Ein Oktoberwochenende, Freitagnachmittag bis Sonntag (genauer Termin wird noch bekannt gegeben)
Unterkunft: PK-Hütte im Bärenbrunner Tal
Ansprechpartner: Myriam
Aktivitäten: Klettern, Wandern, Natur erleben (inkl. Feuer, Stockbrot und Wildpflanzen/Pilze), Jugendgruppe aus Mannheim kennenlernen
Teilnehmer: ca. 10-14 Jahre
Teilnehmerlimit: ca. 10 pro Sektion
Kurse planen
Hier ist alles zu finden, was für die Kursplanung nötig ist. Für Ausbildungstouren, also Kurse, die über mehrere Tage an anderen Orten als im DAV Kletterzentrum Weinheim stattfinden, gibt es einen eigenen Beitrag, da zusätzliche Bedingungen zu beachten sind.
Los geht’s: Planungstabelle für Kurse anschauen
Unsere bewährte Google-Tabelle zur Planung der Standardkurse. Neue Termine können jederzeit auch während der Saison eingetragen werden. Diese werden dann nach Überprüfung im Buchungssystem veröffentlicht. Ideen für neue Kursformate und -inhalte können hier auch in einer neuen Zeile eingebracht werden. Also: erst einmal nachsehen, welche Kurse schon angeboten werden und wo es noch Bedarf gibt, den ihr decken könntet. Bitte beachtet auch die dort gegebenenfalls angesetzten Stundenzahlen für die Kurse.
Termine gegenchecken: Alle Sektionstermine im Überblick
Zum schnellen Überblick, wann wer was wo veranstaltet. Vermeidet versehentliche Doppelbelegungen und Terminüberschneidungen. Tipp: Nutzt auch die Randzeiten, z.B. samstags vor dem Kletterbetrieb oder sonntags am späteren Nachmittag, wenn der Betrieb langsam ausläuft. Montags bitte die Frauengruppe und freitags die Jugendgruppe kontaktieren, wenn ihr da einen Kurs plant, um euch mit diesen Nutzergruppen gut abzusprechen. Das klappt mittlerweile ziemlich gut und mit einer klaren Absprache kann man die benötigten Ressourcen auf dem Sektionsgelände bestens verteilen. Bei Wandeinsätzen kann nur der Kletterturm genutzt werden, bei Sektionsfesten geht logischerweise kein Kursbetrieb.
Wenn ihr einen passenden Termin für euer Kursangebot gefunden habt, tragt euch in die Tabelle (s.o.) ein. Bei einem Eintrag gibt es eine Info an mich. Wenn der Kurs in Yolawo angelegt ist, informiere ich euch und bitte darum, das Angebot auf Richtigkeit und Vollständigkeit zu prüfen. Wenn etwas fehlt oder nicht korrekt ist, kann ich das dank eurer Rückmeldung vor der Veröffentlichung noch korrigieren.
Wenn ihr Zusatzinformationen für eure Teilnehmer*innen habt, die direkt in die Ausschreibung rein sollen (z.B. Materiallisten als PDF), schickt mir diese bitte per Mail.
Ausschreibung und Durchführung von Führungs- und Ausbildungstouren
Veranstaltungen, die über mehrere zusammenhängende Tage stattfinden und nicht im DAV Kletterzentrum Weinheim durchgeführt werden, sind Touren. Und hier findet ihr die zugehörigen Informationen und Formulare für die Ausschreibung und Durchführung. Fragen beantwortet euch gerne unsere Tourenreferentin Anja Kratzmeier
Dieses Formular wird benötigt, um alle relevanten Daten für die Erstellung einer Tourenausschreibung im Kursbuchungssystem zu erhalten. Falls ihr Anregungen habt, was noch zu ergänzen wäre oder ob etwas unklar/überflüssig/zu umständlich ist, gerne melden!
Der Link führt zu einem internen Microsoft Office Formular unserer Sektion. Anhand eurer Angaben wird die Ausschreibung im Kursbuchungssystem Yolawo erstellt. Hier ein Beispiel für eine aussagekräftige Ausschreibung, die aus den Formulareingaben erstellt wurde: Ausschreibung Hüttentour im Rätikon
Aktuelle Standards zur Einschätzung und Angabe der Anforderungen an die Teilnehmenden bei Touren und Kursen. Benutzt diese, um den Interessent*innen in der Ausschreibung gut darzustellen, welche technischen und leistungsmäßigen Herausforderungen zu erwarten sind.
Hier könnt ihr anhand einer Tabelle die Kosten abschätzen, die eure Teilnehmenden als Beitrag an die Sektion zahlen. Beachtet bitte, dass ihr als Tourenleitung mit Ausweis (Wanderleiter*in, Trainer*in B/C Bergwandern, Bersteigen, Alpinklettern usw.) gegebenenfalls kostenfrei übernachtet (Verpflegung nicht inbegriffen!). Hier ein Auszug aus der DAV Hütten- und Tarifordnung dazu:
Kostenlos aufgenommen werden Angehörige der Bergrettungsdienste im Einsatz, Begleitpersonen von Menschen mit Behinderung gemäß Behindertenausweis, Tourenführer*innen, Ausbilder*innen, Fachübungsleiter*innen, Jugendführer*innen, Jugendleiter*innen und Familiengruppenleiter*innen des ÖAV, DAV und AVS, wenn sie sich als solche ausweisen können und in ihrer Funktion mit einer Gruppe von mindestens fünf Personen unterwegs sind (5 plus 1).
Eure ehrenamtlich geleisteten Stunden könnt ihr abrechnen. Den Rahmen dafür gibt die Spesenordnung vor. Es besteht die Möglichkeit, die Aufwandsentschädigung für die Stunden ausbezahlen zu lassen, oder eine Spendenquittung dafür zu erhalten, wenn ihr auf eine Auszahlung verzichten wollt. Wichtig zu wissen: Es ist auf jeden Fall sinnvoll, die Stunden abzurechnen, auch ihr euch den Betrag nicht auszahlen lasst. Die Spendenquittung ist für euch und die Sektion steuerlich hilfreich und außerdem wissen wir dann, wie viele ehrenamtliche Übungsstunden im Jahr zusammenkommen. Das hilft bei der Planung sehr.
Übungsleitervereinbarung
Diese muss 1x vor Beginn der Tätigkeit ausgefüllt werden und gilt, bis ihr eure Tätigkeit für die Sektion beendet.
Muss 1x im Jahr abgegeben werden und dient als Nachweis, dass ihr in Summe nicht mehr als den aktuell gültigen Freibetrag durch Übungsleitungstätigkeiten bei der Sektion und ggfs. anderen Vereinen erhalten habt. Muss spätestens am Ende des Jahres, wenn alle eure Stunden abgerechnet sind, unterschrieben vorgelegt werden.
für die geleisteten Stunden bei euren Kursen und Touren. Die Abrechnung muss nicht erst am Ende der Saison erfolgen. Ihr könnt auch schon vorher eure Stunden abrechnen: z.B. wenn ihr eure Kurse für das Jahr im Mai alle fertig habt, könnt ihr dann euren Stundennachweis in die Geschäftsstelle geben. Wenn ihr über das ganze Jahr etwas anbietet, könnt ihr auch in zwei Teilbeträgen abrechnen, einmal zum Juli und einmal zum Dezember. Das macht für euch und die Geschäftsstelle die Abrechnung einfacher zu kontrollieren, weil man sich nicht erst im November an Termine aus dem März erinnern muss. Die Anleitung findet ihr in der Zeiterfassungstabelle, die ihr hier runterladen könnt, im letzten Tabellenblatt rechts. Grob gesagt: Ihr tragt jeden Monat übers ganze Jahr eure Stunden ein. Zum Stichtag 15.07. schickt ihr die Datei mit dem aktuellen Stand fürs erste Halbjahr an Anke, zum 15.12. dann die fortgeführte Tabelle mit allen Stunden des Jahres.
Bei Führungs- und Ausbildungstouren bekommt ihr die nachgewiesenen Übernachtungskosten erstattet. Den Beleg von der Hütte/Pension/Hotel (wichtig: nur die reinen Übernachtungskosten!) reicht ihr zusammen mit diesem Belegbeiblatt bei der Geschäftsstelle ein und bekommt den Betrag dann überwiesen.
Beachtet bitte, dass ihr als Tourenleitung mit Ausweis (Wanderleiter*in, Trainer*in B/C Bergwandern, Bersteigen, Alpinklettern usw.) gegebenenfalls kostenfrei übernachtet (Verpflegung nicht inbegriffen!). Hier ein Auszug aus der DAV Hütten- und Tarifordnung dazu:
Kostenlos aufgenommen werden Angehörige der Bergrettungsdienste im Einsatz, Begleitpersonen von Menschen mit Behinderung gemäß Behindertenausweis, Tourenführer*innen, Ausbilder*innen, Fachübungsleiter*innen, Jugendführer*innen, Jugendleiter*innen und Familiengruppenleiter*innen des ÖAV, DAV und AVS, wenn sie sich als solche ausweisen können und in ihrer Funktion mit einer Gruppe von mindestens fünf Personen unterwegs sind (5 plus 1).
Eure sonstigen Kosten als Tourenleiter*in werden auf die Teilnehmer*innen umgelegt. Das bedeutet, diese rechnet ihr nicht mit der Sektion ab, sondern verteilt sie auf eure Teilnehmer*innen und kassiert sie direkt von ihnen.
Dazu zählen Liftgebühren, Fahrtkosten, Kurtaxe usw., das findet ihr alles in diesem Dokument
Winterwanderung mit Adventszauber in Schlierbach – 14.12.2025
In den vergangenen Jahren führte die Dezembertour der DAV‑Wandergruppe meist in den Weinheimer Wald, verbunden mit einem gemütlichen Besuch des Weinheimer Weihnachtsmarktes. Dieses Mal jedoch sollte alles ein wenig anders sein: Am dritten Adventssonntag lud uns Wilfried Cramer zu einer besonderen Winterwanderung in den Odenwald ein – unser Ziel war Schlierbach.
Wilfried hatte für diese Tour ein besonderes Highlight vorbereitet: Nach der Wanderung sollte der Weihnachtsmarkt in Schlierbach auf dem Programm stehen. Eine wanderlustige Gruppe von 17 DAV‑Mitgliedern und Gästen versammelte sich in der Nähe des Kirchplatzes, bereit für den Start in einen winterlichen Adventstag.
Zu Beginn führte uns der Weg westwärts entlang der grünen Raute/S2 bis zur Kreuzung „Auf dem Eck“ auf etwa 450 m Höhe. Auf den rund zwei Kilometern dorthin legten wir in zügigem Tempo über 220 Höhenmeter zurück – eine Passage, die den Kreislauf ordentlich anregte, uns aber keineswegs aus der Ruhe brachte.
Nach einer kurzen Verschnaufpause an der Kreuzung und einem obligatorischen Gruppenfoto setzten wir unseren Weg fort. Der Anstieg lag hinter uns, und so konnten wir die winterliche Stille des Odenwaldes nun in entspannterem Tempo genießen. Die klare Luft, der weiche Waldboden und die gelegentlichen Ausblicke ins Tal machten diesen Abschnitt besonders stimmungsvoll.
Bei einer kurzen Pause schmeckten die Weihnachtsplätzchen zum heißen Tee oder Kaffee besonders gut, und man spürte, wie sehr alle die Bewegung, die Natur und die vorweihnachtliche Atmosphäre genossen. Immer wieder boten sich Gelegenheiten für nette Gespräche, ein paar Fotos oder einen Moment des Innehaltens.
Der weitere Weg führte uns am Rand vom Ort Erlenbach entlang und anschließend nach Eulsbach. Dort entdeckten einige Mitwanderer, die bereits an der Oktoberwanderung teilgenommen hatten, einen schmalen Pfad wieder – den sogenannten „Gerichtspfad“. Entlang des Schlierbachs gingen früher die Bewohner des Tals zu Fuß nach Fürth, um dort das Amtsgericht aufzusuchen, das bis heute an diesem Standort besteht.
In Schlierbach angekommen, erreichte unsere Wanderung ihren stimmungsvollen Höhepunkt. Im Ortskern erhebt sich die historische Kirche, deren Mauern seit dem 14. Jahrhundert Geschichten bewahren. Der angrenzende Friedhof mit seinen besonderen Totenbrettern (Stickeln) erinnert an alte Traditionen und verleiht dem Platz eine ganz eigene, stille Würde.
Doch an diesem dritten Adventswochenende zeigte sich der Kirchplatz von einer anderen Seite: Zwischen Tannenduft und warmem Lichterglanz entstand ein kleines Winterdorf, das zum Verweilen einlud. Die örtlichen Vereine hatten einen liebevoll gestalteten Weihnachtsmarkt aufgebaut, der mit Kunsthandwerk, Keramik, Handarbeiten, Gestecken und Kränzen die Besucher begeisterte. Überall hörte man fröhliche Stimmen, Kinder blickten staunend auf die funkelnden Stände, und bei Glühwein, Gebäck und kleinen Kostbarkeiten ließ sich die adventliche Atmosphäre in vollen Zügen genießen.
Im Ort fallen neben der alten Mühle mehrere sehenswerte Fachwerkhäuser ins Auge, darunter das traditionsreiche Gasthaus „Zum Römischen Kaiser“, das bereits 1766 erbaut wurde. Im selben Jahr erhielt der damalige Besitzer vom Feldmarschall Fürst Wrede aus Mannheim die Erlaubnis, eine Gastwirtschaft zu betreiben – ein Stück Geschichte, das dem Haus bis heute seinen besonderen Charakter verleiht.
Nach einem individuellen Bummel über den Weihnachtsmarkt bildete die Einkehr im „Römischen Kaiser“, mit seinem gemütlichen Bauernstil, den gelungenen Abschluss unseres Adventsausflugs. Bei guter Stimmung und warmem Essen ließen wir den Tag gemeinsam ausklingen.
Zum Abschluss sprachen wir Wilfried Cramer unseren besonderen Dank aus. Mit seiner sorgfältigen Vorbereitung, seiner ruhigen und umsichtigen Führung und seinem Blick für schöne Wege hat er uns einen wunderbaren Adventstag im Odenwald geschenkt, den wir in bester Erinnerung behalten werden.
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