Erfolgreiches Testklettern

Am Sonntag den 22.3.26 lud das Routenbauteam des DAV Weinheim zum Testklettern am neu eingeschraubten Turm ein. Bei bestem Wetter kamen zahlreiche Kletterer um die neuen Routen ausgiebig zu testen. Am Ende des Tages lässt sich ein positives Feedback ziehen. Lediglich ein paar kleinere Auffälligkeiten müssen noch korrigiert werden, sodass die Routen zum Anklettern am kommenden Sonntag mit gutem Gewissen freigegeben werden können.

Zuvor war über den Winter der Container mit dem Material und dem „Büro“ für den Kletterbetrieb von fleißigen Händen umfassend renoviert worden (unter anderem Installation neuer Fenster).

Die Feedback Zettel werden auch am Anklettern nochmal ausgehängt um weitere Meinungen zu den Routen zu sammeln, bevor die endgültigen Routenschilder am Turm angebracht werden. Wir freuen uns auf eine gute Saison. 

Viele Grüße 
Euer Routenbauteam

Routenbau 2025/26 – unser Turm erstrahlt neu!

Direkt nach dem Abklettern im Oktober 2025 haben wir unseren Kletterturm abgeschraubt und die Griffe bei teilweise frostigen Temperaturen gereinigt.

Über den Winter sind immer dann neue Routen entstanden, wenn das Wetter es zugelassen hat – und vom 28. Februar bis 8. März 2026 ging’s in der zweiten großen Schraub-Aktion richtig rund:

der Turm ist jetzt voller neuer Routen vom 3. bis unteren 10. Grad! Wir haben vier neue Griffsets verbaut und sagen ein riesiges Dankeschön an BS Mietservice für die Unterstützung und das Sponsoring.

Kommt ab dem 29.03. (Anklettern mit Frühlingsfest) vorbei, probiert die neuen Routen aus und genießt den Frühling an unserem farbenfrohen Turm!

Euer Team Routenbau

Zwischen Winterhauch und Regentropfen

eine fröhliche Wanderung auf die Tromm mit Kulturgenuss

Monatswanderung der DAV-Wandergruppe am 22. Februar 2026

Wir Wanderer sind im Allgemeinen in Hinsicht auf Wettervorhersagen eher optimistisch und konnten das an diesem Sonntagmorgen recht gut brauchen, hingen doch die Wolken bis auf knapp 200 Meter herunter, dazu war die Weschnitz randvoll und lehmgelb.

So staunten alle, dass sich am Parkplatz „Im Kreuz“ bei Zotzenbach 35 wetterfeste Menschen trafen, um Elisabeth Schneider bei ihrer Wanderung auf die Tromm zu folgen.

Elisabeth erklärte uns, dass die Tromm kein einzelner Berggipfel ist, sondern ein markanter Bergrücken im Odenwald – also ein länglicher Höhenzug, der sich deutlich über die umliegenden Täler erhebt. Der Höhenzug ragt etwa 400 m über das Weschnitztal hinaus und erreicht an seinem höchsten Punkt 576,8 m. Der Rücken aus Granit verbreitert sich gelegentlich zu einem Plateau und ist mehrere Kilometer lang.

Nach der kurzen Einführung ging es stetig bergauf, und wir konnten mit den Wanderstöcken in den Wolken stochern, der Nordwestwind trieb die Schwaden und Schleier Richtung Tromm hoch, aber noch brauchte es die Regenschirme nicht.

Die erste Trinkpause wurde am Pavillon bei der „Sängerwarte“ und dem ehemaligen Steinbruch Borstein eingelegt. Vom Ende des 19. Jahrhunderts bis etwa 1939 wurde hier der rötliche Trommgranit abgebaut, zuletzt für das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg.

Nach der Rast ging es nochmal eine halbe Stunde bergauf. Der Trommrücken wurde beim Odenwaldinstitut erreicht. Träger des Instituts ist die Karl- Kübel Stiftung, Zweck ist Erwachsenenbildung im weiteren Sinne.

Unser Ziel war aber gleich nebenan das „Hof-Theater-Tromm“, wo wir schon von Herrn Jürgen Flügge erwartet wurden. Er berichtete sehr unterhaltsam und freimütig aus seinem Leben, aus der Geschichte des Hofs und dem Werdegang seines Hoftheaters; eine Entwicklung, die noch immer anhält. Die Gebäude stammen ca. aus dem 18. bis 19. Jahrhundert und sind im Äußeren weitgehend unverändert, sie stehen unter Denkmalsschutz. Bereits die Eltern von Herrn Flügge kauften das Anwesen wohl in den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts. Geboren 1944 in Darmstadt, studierte Jürgen Flügge in München Germanistik und Theater­wissenschaft, danach arbeitete er an vielen Theatern im deutschsprachigen Raum als Dramaturg, Regisseur, Intendant, Dozent und Autor, wenn es nicht noch mehr Tätigkeiten waren. Nach der zeitweilig sehr belastenden Generalintendanz in Braunschweig sollte der Hof auf der Tromm zunächst nichts mehr und nichts weniger als eine Zuflucht aus dem Gestern sein. Ein richtiger Theatermensch kann’s nun aber nicht lassen und nach unendlich viel handwerklicher Arbeit wurde 2001 das Theater gegründet. Wie es auf seiner Internetsete heißt, „arbeitet (es) sehr eng mit dem Verein „Trommer Sommer“ zusammen. Ab März bis Dezember öffnet das Theater immer am Wochenende seine Türen für Jung und Alt. Das Programm umfasst alle Sparten – vom Kabarett bis zum Kindertheater, von der Musik bis zum großen Schauspiel kann man im Hof-Theater-Tromm erleben, was man vielleicht „auf dem Land“ nicht vermutet.

Bei der lebendigen Führung lernten die DAV-Wanderer ein wahres Kulturinstitut kennen – mit Kinderbühne, Studiobühne auf der Tenne und Freilichtbühne im Hof, daneben kann auch noch die Wiese nebenan bespielt werden, im ehemaligen Kuhstall wird Kunst ausgestellt. Wärmstens empfohlen vom „Berichterstatter“: Das Abo des Newsletters über die Homepage!

Nach einem herzlichen Dank Elisabeths an Herrn Flügge verabschiedeten wir uns vom Hof-Theater und machten Mittagsrast in der traditionsreichen Gaststätte „Zum Schardhof“. Diese wurde in Dokumenten der Gemeinde Grasellenbach bereits im 18. Jahrhundert erwähnt.
Die junge Wirtin, die das Haus in siebter Generation führt, entzündete ein Kaminfeuer, und in der warmen, gemütlichen Runde ließen wir die Eindrücke aus dem Hof-Theater Revue passieren.

Mit dem Schritt ins Freie wurden die Regenschirme aufgespannt. Vor uns lag noch am Weg zum Trommturm an einer markanten Wegkreuzung das „Brandschneider Kreuz“.

Elisabeth erzählte uns eine Hexensage über einen wandernden Schneider, der im 16. Jahrhundert im Odenwald lebte. Wegen seiner ruppigen Art und seines hitzigen Temperaments trug er den Spitznamen „Brandschneider“. Er galt als besonders begabt in seinem Handwerk. Als er jedoch das Geheimnis seiner von Odenwälder Hexen verliehenen Begabung verriet, wurde er von ihnen in den Wald gelockt und bestraft.

Die Dorfbewohner errichteten an der Stelle ein Kreuz, um die Hexen zu besänftigen und den Ort zu bannen.

Weiter führten uns feste Wege etwas hangabwärts parallel zum Bergrücken, an dem „Trommer Felsenmeer“ vorbei bis zum Trommturm.

Die Tromm war schon seit dem 19. Jahrhundert bei Wanderern beliebt. Als Ziel diente seit 1890 der Aussichtsturm „Ireneturm“, der 1910 durch einen zweiten Turm ersetzt wurde. Wegen seines schlechten Zustands wurde er 2013 geschlossen und später abgebaut; der gemauerte Turmfuß blieb erhalten und dient heute als Technikstandort.

Der neue Trommturm, 33,6 Meter hoch und wegen seiner Neigung von 35,7 Grad scherzhaft „Schiefer Holger“ genannt, prägt seit seiner Errichtung das Landschafts­bild und gilt als modernes Wahrzeichen der Region.

Die meisten Wanderfreunde stiegen auf, oben war der Wind heftig, aber die Wolken hingen mittlerweile viel höher, man konnte mindestens bis nach Mannheim gucken und am Horizont zeigte sich ein Silberstreif über dem Pfälzer Wald – schön soll es oben gewesen sein.

So langsam wars Zeit für den Rückweg und nach einer knappen Stunde erreichten wir nach insgesamt 15 Kilometern und 450 Höhenmetern den Parkplatz „Im Kreuz“,

In der anbrechenden Dämmerung fiel daher der Dank an Elisabeth kurz, aber herzlich aus für diese mit viel Sorgfalt und Liebe vorbereitete Wanderung. Die „Sonne im Herzen“ hatten alle mitgebracht.

Hans Schlabing

Aussetzung der Monatstreffs

Liebe Bergbegeisterte,

Der Monatstreff muss für die nächste Zeit ausgesetzt werden. Dies hat verschiedene Gründe:

  • Die Referentin für die Grönlandreise ist auf längere Zeit hin erkrankt und kann den Vortrag auch im März nicht halten.
  • Das Interesse an den Monatstreffs geht gegen Null – ca. 4 Besucher pro Veranstaltung und dies waren allesamt ältere Semester.
  • Dazu kommt, dass ich aus anderen Vereinsgruppe leider nur Absagen für einen Vortrag bekomme und alleine kann und will ich die Abende nicht bestreiten
  • Dazu bin ich mit meiner Frau im April und Mai in Nepal beim Trekking und kann keine Organisation übernehmen.
  • Informationen werden per E-Mail und den Newsletter einfacher und breiter gestreut.

Ich hoffe ihr habt Verständnis. Vielleich ändern sich die Zeiten mal wieder und das Interesse am Touren in den (weltweiten) Bergen wird wieder größer.

Dietrich Hinkeldey

Anklettern & Frühlingsfest beim DAV Weinheim

Der Frühling ist da – und wir eröffnen gemeinsam die neue Klettersaison!


Am Sonntag, 29. März 2026, laden wir euch von 10:00 bis 17:00 Uhr herzlich zum Anklettern und Frühlingsfest auf das DAV‑Gelände in der Birkenauer Talstraße 99 in Weinheim ein.

Freut euch auf neue, abwechslungsreiche Kletterrouten am Turm und spannende Klettersteige an der beeindruckenden Jakobswand – perfekt zum Ausprobieren, Genießen und Wiedersehen.

Egal ob Anfänger*in, erfahrene Kletterer oder einfach neugierig: Es ist für alle etwas dabei!

Für das leibliche Wohl ist selbstverständlich gesorgt: leckeres Essen, kühle Getränke und eine entspannte, fröhliche Atmosphäreerwarten euch.


Parkmöglichkeiten gibt es direkt am Gelände sowie beim nahegelegenen Betonwerk mit praktischem Shuttleservice.

Kommt vorbei, bringt Familie und Freund*innen mit und feiert mit uns die Saisoneröffnung – wir freuen uns auf einen großartigen Tag mit euch!

Was macht eigentlich die KletterOrga?

Die KletterOrga sind die Menschen, die euch während der öffentlichen Kletterzeiten das Gelände aufschließen, euch freundlich empfangen, Material ausleihen und Eintritte kassieren, Getränke verkaufen, eure Fragen rund ums Gelände und den Kletterbetrieb beantworten oder euch Leuten vorstellen, mit denen ihr klettern könnt. Ihr seht: das sind ganz wichtige Menschen, denn wir alle zusammen legen großen Wert darauf, dass sich alle Mitglieder und Gäste bei uns wohl fühlen. Wir besetzen jede öffentliche Kletterschicht mit zwei Personen. 

Die KletterOrga wird von unseren Mitgliedern ehrenamtlich durchgeführt und wenn wir diese Aufgabe auf viele Schultern verteilen, haben wir immer genügend tolle Menschen, die unseren Kletterbetrieb am Laufen halten. Und nun kommst DU ins Spiel: auch wenn du (noch) nicht viel Erfahrung hast, du wirst bei einer Schulung in das Thema eingeführt, läufst dann mehrere Male mit einem erfahrenen Orgamitglied mit und lernst dabei alles, was du wissen musst. 

Komm doch einfach bei einem der Termine vorbei und schnuppere bei uns rein:

Orga Schulungen 2026:

Samstag, 28. März 2026 – 11:30 – 12:30 Uhr am Container, danach machen wir ein kleines „Angrillen“. Jede/r bringt sich selbst etwas für den Grill und für alle etwas fürs Buffet mit, und dann beginnen wir die Saison gemeinsam.

Di, 31. März 2026 – 18:30 – 19:30 Uhr

Mo, 20. April 2026 – 18:30 – 19:30 Uhr

Wenn du außerhalb dieser Zeiten eingearbeitet werden möchtest, melde dich bei Kerstin unter kletterorga@dav-weinheim.de

Und für unsere „alten Hasen“ wird es in diesem Jahr kurze Online-Updates geben, damit wir alle auf dem neuesten Stand sind – mehr davon demnächst über den Orgaverteiler. 😉

Zwei Schlösser und ein hoher Berg – Wanderung 25. Januar 2026

Wie seit vielen Jahren üblich, lag die Januarwanderung wieder in den bewährten Händen von Heidrun Hackspacher. Am zweiten Treffpunkt, dem Wanderparkplatz Am Höllberg bei Bensheim-Auerbach, stellten sich pünktlich um 10:30 Uhr 26 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde ein.

Mit dem Alsbacher Schloss, dem Melibokus (auch Malchen genannt) und dem Auerbacher Schloss standen schon mal mehrere lohnende Ziele auf der Liste.

Das Schloss Alsbach fällt von weitem kaum auf, das Schloss Auerbach grüßt weit in die Rheinebene und in den Odenwald hinein, und der Melibokus sticht mit seinen 517 Höhenmetern über viele Kilometer aus der Reihe seiner Nachbarn an der nördlichen Bergstraße hervor. Kommt man von einer Reise wieder nach Hause und nähert sich diesem Berg, atmet man tief durch und lässt die Heimatgefühle herein.

Zurück zu unserem Sonntag: das Wetter sehr genießbar, weder Schnee noch Regen, die Sonne die ganze Zeit wie durch Milchglas, und die Wege in sehr gutem Zustand. Ab und zu durch die Natur etwas kunstvoll gestaltetes Eis an einem Bach, dazu dann als Kontrapunkt ein etwas verhutzelter Mandelbaum am Wegrand mit den ersten Blüten – ja, am Blütenweg! Zunächst folgten wir diesem – dem Blütenweg – durch Weinberge und Gärten, dann einem schmalen Pfad nach oben, wo es nach links ging, dem Burgensteig und dem Alemannenweg folgend. Dieser Abschnitt des Weges bis zum Schloss Alsbach ist besonders bequem zu gehen, denn er bleibt länger nahezu auf der gleichen Höhe und heißt deshalb auch schon lange „Commoder Weg“. Dieser setzt sich auch in die Gegenrichtung bis zum Auerbacher Schloss fort. Hier wie auch an anderen Orten der nördlichen Bergstraße haben sich vor 1918 (Ende des Deutschen Kaiserreiches) die Mitglieder des Hauses Hessen die Zeit vertrieben. Der „Commode Weg“ mag damals entstanden sein. Hauptstadt des Großherzogtums Hessen war Darmstadt.

Nach ca. fünf Kilometern Wanderstrecke sind wir am Alsbacher Schloss angekommen, das auf der Höhe von 257 m oberhalb des Ortes liegt. Tatsächlich ist es die Ruine der um 1235 erbauten Burg Bickenbach. Nach häufigen Besitzerwechseln, einem verheerenden Brand 1463 und dem allmählichen Verfall im 18. Jahrhundert blieb nur die Grundstruktur erhalten. Dank des engagierten Fördervereins ist das Alsbacher Schloss heute wieder ein lebendiges Ausflugsziel mit Burgturm, Burgschänke und vielfältigen Veranstaltungen – von Märkten bis zu Kinder-Ritterfesten.

Bei unserem Besuch war der Turm wegen Bauarbeiten gesperrt. Geöffnet war dagegen die Burgschänke mit ihren Heißgetränken verschiedener Natur, dazu gabs Worschtebrot aus dem Rucksack, die wir an rustikalen Holztischen und Bänken im Freien genossen haben.

Zur Burgschänke gehören Hühner und das Pfauenpaar Coletta und Edgar. An diesem Sonntag inspizierte Edgar die Burganlage und stellte sich gerne mit seiner majestätischen Federschleppe zum Fotoshooting zur Verfügung.

Die gesamte Gruppe posierte noch für ein gemeinsames Foto, bevor wir unsere Wanderung durch die Laubwälder fortsetzten.

Die 260 Höhenmeter hinauf zum Melibokus (517 m) bewältigten wir in gutem Tempo, und schon bald erreichten wir die Terrasse des 1966 wiederaufgebauten Aussichtsturms, der bei klarem Wetter einen einzigartigen Blick über das Umland eröffnet.

Da ziemlich dichter Nebel die Aussicht verhüllte, verzichteten wir auf den Aufstieg zum Turm. Als kleinen Trost bekam jeder, der mochte, am höchsten Punkt unserer Wanderung ein Gläschen Haselnusslikör.

Vom Melibokus stiegen wir in Serpentinen ab und näherten uns dem nächsten Highlight dieser Tour, dem Auerbacher Schloss.

Schloss Auerbach (345 m) ist eine der imposantesten Burgruinen der Bergstraße. Es wurde im 13. Jahrhundert von den Grafen zu Katzenelnbogen erbaut und im Laufe des folgenden Jahrhunderts zu einer der modernsten und sichersten Burganlagen ausgebaut.

Die dreieckige Burganlage mit ihren mächtigen Mauern, Zwingern und Wehrtürmen war für ihre Zeit wehrtechnisch einzigartig. Auch Wohn- und Küchengebäude, ein repräsentativer Palas, Marstall, Schmiede und eine Burgkapelle gehörten dazu und verliehen der Anlage eine solche Ausstrahlung, dass die Grafen sich häufig hier aufhielten. So setzte sich schließlich die Bezeichnung Schloss Auerbach durch.

Neuzeitlichen Kriegen hatte jedoch die mittelalterliche Befestigung nichts entgegenzusetzen und wurde im 17. Jahrhundert durch französische Truppen erstürmt und zerstört. Von da an verfiel die Burg sukzessive, bis sich die hessische Denkmalpflege um ihre Erhaltung kümmerte. Heute gilt das Auerbacher Schloss als eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Bergstraße.

Bei der Besichtigung der Burganlage bewunderten wir die gewaltigen Mauerreste mit ihren Schießscharten und Wehrgängen, die die Kernburg und die Innenhöfe umschließen. Einige von uns stiegen auf einen der Rundtürme, von denen man – wenn schon heute keine weite Sicht – so doch zumindest einen eindrucksvollen Überblick über die gesamte Architektur erhielt.

Das markanteste Wahrzeichen der Burg ist überraschenderweise botanischer Natur:

Eine rund dreihundert Jahre alte und etwa sieben Meter hohe Kiefer wächst auf dem Wehrgang, dem kargen Boden ihre Nährstoffe abtrotzend und standhaft gegen Wind und Wetter.

Mit guter Laune wanderten wir auf den verschlungenen Pfaden hinunter, bald wurde nach insgesamt 15 Kilometern und 150 Höhenmetern der Parkplatz Am Höllberg erreicht.

Es war eine wunderbare Idee von Heidrun, die nördliche Bergstraße für die Wanderung auszusuchen und uns auf die geschichtlich reizvoll und abwechslungsreich Tour zu führen. Vielen Dank dafür!

Elisabeth Schneider und Hans Schlabing, 30.01.2026

Gelungener Jahresauftakt beim Neujahrsempfang

Kein Zweifel – das Experiment ist geglückt: Der Sektionsvorstand und das Festkomitee haben am 18. Januar erstmals zu einem Neujahrsempfang auf dem Gelände eingeladen. Bei Glühwein und belegten Brezeln, bei Kaffee und Kuchen hatten die Gäste ab 11 Uhr in lockerer, familiärer Atmosphäre die Gelegenheit zu guten Gesprächen rund um das Sektionsleben und den Bergsport generell. Und natürlich auch dazu, Pläne für das neue Jahr zu schmieden. Alexander Weber dankte im Namen des Vorstands allen Aktiven und hielt einen Rückblick auf das bewegte Jahr, über dem vor allem der drohende Felssturz im wahrsten Sinne des Wortes schwebte. Musikalisch bereicherte der Singkreis den Empfang zur Freude der Anwesenden. Aufgrund der guten Resonanz ist die Entscheidung bereits gefallen, den Neujahrsempfang im nächsten Jahr zu wiederholen.

PV-Anlage „spielt“ 1.000 Euro in die Sektionskasse

Unsere PV-Anlage ist seit einem Jahr auf dem Dach der Geschäftsstelle und hat bereits zehn Prozent der Investitionssumme von rund 10.000 Euro „eingespielt“. Ein Fünftel unseres Stromverbrauchs über das ganze Jahr hinweg konnten wir selbst decken. Dadurch haben wir Stromkosten in Höhe von rund 500 Euro eingespart. Insgesamt hat die PV-Anlage fast 8.000 kWh ins Netz eingespeist – ein Beitrag zu mehr Ökostrom in Deutschland und ein weiteres Plus von 500 Euro für unsere Sektion. Bei einem Jahresertrag von etwa 9.500 kWh haben wir 2025 über 1.000 kWh mehr Strom produziert als verbraucht. Mit diesen Aussichten freuen wir uns auf ein weiteres sonniges Jahr.

Eine Bitte haben wir noch: Das neue Klimagerät in der Jakobshütte ist in Betrieb und heizt mit kurzem Vorlauf sehr gut. Bitte schaut, dass Ihr möglichst immer das Klimagerät nutzt. Damit können wir unseren Stromverbrauch nochmals deutlich reduzieren. Bei Fragen bezüglich der Bedienung wendet Euch bitte an Wolfgang Pluschke oder das Klimaschutzteam (klimaschutz@dav-weinheim.de).

Vielen Dank!
Euer Klimaschutzteam

Save the Dates: Ausfahrten der Jugendgruppe 2026

Auch in diesem Jahr haben wir wieder spannende Ausfahrten für euch geplant. Die Anmeldung ist derzeit noch nicht möglich, dennoch möchten wir euch die geplanten Termine bereits vorstellen, damit ihr frühzeitig planen könnt.

Bitte beachtet bei den einzelnen Ausfahrten die jeweiligen Teilnahmevoraussetzungen. Solltet ihr unsicher sein, ob ihr diese erfüllt, sprecht gerne einen Jugendleiter an. Das angegebene Alter dient jeweils als Richtwert. Wenn ihr etwas jünger seid, meldet euch ebenfalls gerne bei uns – wir finden gemeinsam eine Lösung.

Hier findet ihr die wichtigsten Informationen im Überblick. Weitere Details folgen in Kürze.

1. Rhön

  • 14. – 17.05.2026 (Christi Himmelfahrt)
  • Unterkunft: (eigene) Zelte auf dem Campingplatz des Gasthaus zur Steinwand  in Poppenhausen/ Rhön (www.gasthaus.zursteinwand.de)
  • Ansprechpartner: Rainer
  • Aktivitäten: Wir werden im Klettergebiet Steinwand viel klettern, abseilen und einige technische Details rund um das Klettern lernen bzw. vertiefen. Zusätzlich wollen wir wandern und nach Bedarf und Wetter Ausflüge organisieren (z.B. Wasserkuppe oder Fulda). Abends kochen wir gemeinsam und machen Lagerfeuer (falls möglich).
  • Verpflegung: Gemeinsames Kochen (vegetarisch), letzter Abend Essengehen/ tagsüber Snacks
  • Teilnehmer: ab 8 Jahren, es wird vorausgesetzt, dass Ihr Kind schon mal außer Haus übernachtet hat
  • Teilnehmerlimit: 15 Kinder / Jugendliche

2. Frankenjura

  • Termin: 4.-7.6.2026 (Fronleichnam)
  • Unterkunft: Campingplatz Betzenstein
  • Ansprechpartner: Sören
  • Aktivitäten: hauptsächlich Klettern, bei Schlechtwetter Wandern/Erkunden
  • Verpflegung: gemeinsames Kochen
  • Teilnehmer: ab ca. 14 Jahren (oder 6. Grad am Turm in Weinheim)
  • Teilnehmerlimit: 10 Jugendliche

3. Hüttenwanderung Wilder Kaiser

  • Termin: 09.-13.07.2026
  • Unterkunft: verschiedene Hütten im Wilden Kaiser
  • Ansprechpartner: Lea + Dietmar
  • Aktivitäten: Wandern + Klettersteige (unter anderem die Überschreitung des Ellmauer Halts – dem höchsten Gipfel des Wilden Kaisers)
  • Teilnehmer: ab ca. 13 Jahren
  • Teilnehmerlimit: mind. 4 Teilnehmer, max. 8 Teilnehmer

4. Alpinklettern Kreuzeckhaus

  • Termin: 08.-12.09.2026
  • Unterkunft: Kreuzeckhaus (Region Garmisch – Partenkirchen)
  • Ansprechpartner: Patricia + Dietmar
  • Aktivitäten: Alpinklettern, Wandern, eventuell Klettersteiggehen
  • Teilnehmer: ab ca. 15 Jahre, Erfahrung im Mehrseillängenklettern (in Weinheim reicht aus)
  • Teilnehmerlimit: max. 6 Teilnehmer

5. Pfalz im Herbst

  • Gemeinsam mit Sektion Mannheim
  • Termin: Ein Oktoberwochenende, Freitagnachmittag bis Sonntag (genauer Termin wird noch bekannt gegeben)
  • Unterkunft: PK-Hütte im Bärenbrunner Tal
  • Ansprechpartner: Myriam
  • Aktivitäten: Klettern, Wandern, Natur erleben (inkl. Feuer, Stockbrot und Wildpflanzen/Pilze), Jugendgruppe aus Mannheim kennenlernen
  • Teilnehmer: ca. 10-14 Jahre
  • Teilnehmerlimit: ca. 10 pro Sektion