Februarwanderung 2018

Es war der 25. Februar, ein eiskalter schöner trockener Tag, eben Winter, wie wir ihn früher immer hatten. 18 warm angezogene Wanderer trafen sich auf dem Marktplatz in Rimbach um gemeinsam auf die Tromm zu wandern. Das Wetter war sonnig und klar. Ingrid Kober führte diesen schönen Rundweg. Auf schönen Panoramawegen wurde der Wald erreicht. über den Rundweg R 5 wurde schon gegen 11 Uhr der Höhenort Tromm erreicht. Im Gasthaus „Zur Schönen Aussicht“ wurde eine kurze Aufwärmpause gemacht, trotz der vielen Höhenmeter war wegen der trockenen Kälte niemand verschwitzt. Mit Sicht auf den Katzenbuckel hoch über dem Neckartal,  und die neuen Windräder auf dem Stilfüssel gelangten wir über teilweise vereiste Wege zum Salzlakenbuckel auf dem auf 577 Höhenmeter noch der Irenenturm steht. Dieser ist anscheinend baufällig, abgesperrt und soll sofern die Gelder fließen, durch einen neuen, höheren Turm ersetzt werden. Wollen wir es hoffen. Auf dem Weg wieder hinunter nach Zotzenbach verdrehte sich unsere Mitwanderin Elke den Fuß und musste einen Krankentransport in Anspruch nehmen. Wir wünschen ihr hier „Gute Besserung“. Über teilweise vereiste Wege ging es hinunter zum Hasenböhl. Der Wald war hier zu Ende und man hatte wieder die schönen Aussichten über Weschnitztal. Durch den kleinen Ort Untermengelbach, wo die einzige Gaststätte schon seit 1966 geschlossen hat ging es dann weiter nach Zotzenbach, am „Roten Haus“ mit Hofstelle  vorbei – dies ist heute ein Museum. Nach dem Sportplatz kam nochmal ein kleiner unerwarteter Anstieg. Gegen 16:30 h wurde dann der Löwen in Rimbach erreicht, da wurde die Schlussrast abgehalten. Wir dankten der Wanderführerin Ingrid Kober für die abwechslungsreiche Wintertour. Es waren 19,6 Kilometer und 560 Höhenmeter.

Roland Berger
Wanderwart DAV Weinheim

Januarwanderung 2018

Die erste Wanderung im Neuen Jahr begann in Weinheim. Christel und Klaus Bertram führen schon seit vielen Jahren Sonntags- und auch Mittwochswanderungen für den Alpenverein um Weinheim. Neues Jahr, gute Vorsätze, es trafen sich bei gutem Wetter knapp 30 Wanderer. Vom Parkplatz ging es durch den Exotenwald über Zinkgräf Bank und über den oberen Geiersbergweg zu Langen Bank. Christel und Klaus hatten Glühwein und andere Sachen zum naschen mitgebracht, hier wurde Rast gemacht. Das Gorxheimer Tal wurde überquert und an der Heinz Böhm Hütte hatte man schöne Aussichten ins Weschnitztal. Über den bekannten Panoramaweg und einem kurzen Steilanstieg über den Burgensteig wurde noch die Wachenburg besucht. Die Fernsicht war sehr gut. Am Dürreplatz im Hellas fand den die Schlusseinkehr statt. Wir dankten Christel und Klaus für die schöne Wanderung. 20 Kilometer, 600 Höhenmeter.

Roland Berger
Wanderwart DAV Weinheim

Jahresabschlusswanderung 2017

Unsere Jahresabschlusswanderung begann diesmal erst um 11 Uhr auf dem Pp. gegenüber alter OEG Bahnhof in Weinheim. Gunter Ross führt diese Touren im Dez. seit 5 Jahren. 18 Teilnehmer fanden sich ein. Über den Bahnhof ging es in die Nordstadt. Hier wurden die Gleise der Odenwaldbahn überquert. Über den Blütenweg und den rote Balken Weg ging es dann hinauf. Unser DAV Gelände konnte hier einmal von oben betrachtet werden. Der Vogesenblick, oder die Rentnerhütte war unser nächstes Ziel. Weit sehen konnte man aber an diesem Tag allerdings nicht. Unser Wanderführer Gunter bewirtete uns hier mit leckeren warmen Getränken. Weiter ging es dann bergan Richtung Hirschkopf. Wegen der schlechten Sicht haben wir uns den Anstieg auf den Turm erspart. Auf dem Rückweg begann es ordentlich zu schneien, der Rückweg sah ganz anders aus, alles war weiß. Wir trafen noch dem OWK Weinheim, die noch im Aufstieg vor sich hatten. Über die Weschnitz ging es dann zur Schlussrast ins Hellas am Dürreplatz. Wir dankten Gunter Ross für die schöne Wanderung. 8,5 km 270 hm.

Roland Berger
Wanderwart DAV Weinheim

Novemberwanderung 2017

Am So. 12. Nov. machten wir mit Herbert Bönisch die beliebte weglose Wanderung. Treffpunkt war das Schul- und Sportzentrum in Mörlenbach. Das Wetter war sehr regnerisch, von der Bergstraße waren nur der Dieter und ich dabei, aus dem Odenwald kamen noch 5 Hartgesottene dazu. Mit dem Bus wurde dann zum Startpunkt nach Waldmichelbach gefahren. Durch die Sportanlagen (die Fußballer vergnügten sich mehr oder weniger im Regen) und den Park ging es dann an einem Bach entlang nach Gadern. Zu meiner Überraschung hatte die Jägerlust in Gadern wieder eröffnet, Herbert befand, da sollten wir einkehren. Wir waren alle sofort einverstanden und konnten uns dort aufwärmen und die nassen Kleider und Rucksäcke trocknen und Herbert gab auch noch einen zur innerlichen Erwärmung aus. Als wir aus der Wirtschaft kamen, verwandelte sich der Regen in Schneefall. Über das Gadener Bild ging es dann zum Salzlakenbuckel. Hier wurde am Irenenturm Mittagsrast gehalten. Jutta, hatte schon wie viele Jahre, selbstgemachten guten Eierlikör dabei. Der Irenenturm auf 577 hm gelegen war der höchste Punkt unserer Wanderung. Der Schnee blieb liegen und es ging fast weglos hinunter über den Steinbruch Borstein zum Wanderweg R 5 mit schönen Aussichten ins Weschnitztal, es hatte aufgehört zu regnen, und im Westen konnten wir noch die untergehende Sonne sehen. Quer über die Felder ging es dann an Zotzenbach vorbei, und über die Bahnschienen zur Schlusseinkehr zum Dionysos nach Mörlenbach.25 Jahre lang hat Herbert Bönisch meist weglose Wanderungen im Odenwald geführt. Wir dankten im sehr dafür. 17 Kilometer, 420 hm rauf, 620 hm runter.

Roland Berger
Wanderwart DAV Weinheim

Pfalzwanderung (10/2017)

Am Sonntag, 8. Okt. fand die beliebte Pfalzwanderung mit dem Bus statt. Geplant hatte diese wie immer, Manfred Nehrbass. Leider ist er ein paar Wochen vorher verstorben. Es war sein Wunsch, das diese Wanderung in der Pfalz so stattfindet. Verdanken haben wir dies Ingrid Nehrbass und Richard Rothermel, der sich bereit erklärt hatte, die Wanderung zu führen.
Es hatte sich gelohnt, der Bus war voll, das Wetter war meist toll.
Die Fahrt ging nach Annweiler, dort umwanderten wir den Kletterfelsen Asselstein. Als wir an der Kletterhütte ankamen, begann es zu regnen. Die Mittagspause deshalb wurde etwas vorgezogen, man saß im trockenen, und als wir dann weitergingen, hörte es auf zu regnen. Weiter ging es dann zur Rehbergquelle und auf den Rehberg mit Aussichtsturm. Am Kletterfelsen Münz ging es zur Ruine Scharfeneck und zum Fensterfelsen und weiter zur Ruine Anebos. Vom Bindesheimer Tal ging es dann weiter durch den Kurpark nach Annweiler. Dort war ein Herbstmarkt aufgebaut, und so dauerte der Aufenthalt hier etwas länger. Die großen hölzernen sich drehenden  Mühlräder an der Queich waren auch sehr beeindruckend. Die beiden Wandergruppen, es war auch eine kleinere Strecke angeboten, trafen sich dann um im Weingut Marienhof in Flemlingen statt. Hier fand dann der Abschluss statt.
Wir dankten nochmal Fam. Ingrid Nehrbass und Richard Rothermel für die Planung und Durchführung der schönen Wanderung. Die Wanderer würden sich freuen, wenn nächstes Jahr im Herbst wieder eine Pfalzwanderung stattfinden könnte. 16 Kilometer, 760 Höhenmeter.

Roland Berger
Wanderwart DAV Weinheim

Septemberwanderung 2017

Bei der Wanderung am 24. Sept. 17 war fand eine Wanderung um das obere Mossautal statt. 16 Wanderer trafen sich auf dem Parkplatz der Brauerei Schmucker. Der Drachenweg Saphira wurde angegangen. Der Weg führte zunächst bergauf zum Lärmfeuer, das zu einem Netz von Signalstationen gehörte. Wohl schon im Dreißigjährigen Krieg wurde von dort durch Rauchzeichen die Bevölkerung vor herannahenden Truppen gewarnt. Der ehemalige Turm wurde durch eine große Hütte ersetzt. Vorbei am Mossauer Bild, einem der ältesten Bildstöcke im Odenwald führt der Weg über einen Höhenzug durch lichte Buchenwälder weiter zum Steinernen Tisch. Dieser diente früher den Jagdgesellschaften als Rastplatz. Wir machten jedoch am Schlagbaum, einer uralten grenze, die früher 2 Herrschaftsgebiete trennte, Mittagsrast. Über den Morsberg, mit 517 m die höchste Erhebung der Route, und gelangten zur Fuchshütte, einer runden Steinhütte mit Schießscharten, an der früher Füchsen aufgelauert wurde. Als die Wanderer aus dem Wald herauskamen, eröffnete sich ein weiter Blick ins Mossautal, bis Michelstadt konnte man sehen. Das Wetter war gut und die Fernsicht auch.
Die Schlusseinkehr fand in der Brauerei Schmucker statt. Die Wanderung führte Roland Berger. 15,5 Kilometer und 350 Höhenmeter.

Roland Berger
Wanderwart DAV Weinheim

Juliwanderung 2017

Es war ein heißer Tag im Juli. Teilweise war es 34 Grad warm. Trotzdem begleiteten 18 Wanderer Richard Rothermel. Die Tour startete im Graben in Heppenheim. Über den Fischweiher ging es an Oberhambach, (die verkaufte Schule) mit Blicken auf Matthildenhöhe und oberes Felsenmeer vorbei. Kurz vor 12 Uhr fanden wir an einer urigen Hütte mitten im Wald ein schattiges Plätzchen und hielten da unserer Mittagsrast. Über die Weinberge ging es dann zum Hemsberg. Da steht ein Turm, der Sonntags seit 45 Jahren bewirtschaftet ist. Die Nachfolge ist durch den Sohn gesichert. Dort stärkten wir uns in der schattigen Halle nebendran mit Kuchen und mitgebrachten Sachen. Die Schlusseinkehr fand dann im Rest. Gossini in Heppenheim im Innenhof statt, wo wir gut verköstigt wurden. Wir dankten Richard für die schöne Wanderung, bei seinen Wanderungen war es schon öfter sehr warm, aber das bringt der Juli mit sich. Trotzdem: 18,5 Kilometer und über 600 Höhenmeter, die von allen gut bewältigt wurden.

Roland Berger
Wanderwart DAV Weinheim

Juniwanderung 2017

Im Juni führte Walter Risse wieder die Wandertour. 14 Sonntagswanderer  fanden sich ein, 10 fuhren von Weinheim los, 4 kamen schon aus der Pfalz nach Stürzelbronn in Nordlothirngen zwischen Bitche, der Festung, die wir letztes Jahr besichtigt hatten und zwischen Lemberg. Bei gab erst mal einen Begrüßungsempfang. Dann ging es los durch den Wald zu den Bunkern. Diese Bunker entstanden aus dem kalten Krieg zwischen Nato und Ostblock zu vermeiden. Dort lagerten verschiedene Waffen auf deutschem Boden in der Hinterpfalz. Der Bunker war rund um die Uhr bewacht, mit Kommandozentrale im Turm. Das war einmal, und ist längst Geschichte. nach dem kalten Krieg wurden die Bunker leergeräumt und dem Verfall überlassen, Bunker sind halt Bunker und verfallen langsam. Nach Verpflengsrasten kehrten wir wieder nach Stürzelbronn zurück. Hier ließen wir uns es nochmal auf dem sonnigen Balkon von Walter gut gehen. Wir dankten Walter für die schöne Ausarbeitung, es waren 18 Kilometer und 300 Höhenmeter. Die Gruppe teilte sich dann, wir besichtigten dann noch das schöne Städtchen Wissembourg.

Roland Berger
Wanderwart DAV Weinheim

Aprilwanderung 2017

Anfang April führte uns die Wanderung um das Sensbachtal hinter Beerfelden. Insgesamt trafen sich 26 Wanderer im „tiefen Odenwald“, das der nicht so tief ist, haben wir an den Höhenmetern gemerkt. Dieter Schütz hatte die Wanderung geplant und teilweise auch geführt nach seiner Hüftreha. Am Waldgasthaus Reußenkreuz ging es los, Richtung Salmshütte. Diese Wirtschaft ist geschlossen. Auf einer Anhöhe über Hebstahl wurde eine Hütte für die Mittagsrast gefunden. Das Wetter war gut und es blieb trocken. Die Ausblicke reichten zum Katzenbuckel und das langgezogene Sensbachtal. Nach einem längeren Aufstieg wurde der Sensbacher Höhenweg auf der anderen Seite des Tales erreicht. Der Friedhof in Obersensbach wurde auch überquert. Von einem exponierten Hügel hatte man nochmals schöne Blicke in den Odenwald. Dieter führte uns dann in die Holzerstube nach Obersensbach. Der Wirt und ein Gast haben uns dann mit Schifferklaviermusik und Gesang unterhalten, das hat gut gepasst. Wir dankten Dieter Schütz für die schöne Wanderung. Es waren knapp über 19 Kilometer und 530 Höhenmeter.

Roland Berger
Wanderwart DAV Weinheim

Märzwanderung 2017

Im Märzen der Bauer die Rösslein einspannt, wir haben das nicht getan und sind um Winterkasten gewandert. Die Regie hatte Hans Schlabing, der wegen einer Knie OP nicht mitwandern konnte. Er hat mit vorher die Strecke gut erklärt, sodass Ingrid und ich die Wanderung März 17 führen konnten. Am Gasthaus Raupenstein in Winterkasten trafen sich 37 Wanderer bei sonnigem schönen Wetter. Es ging dann nach Süden zum Bismarckturm auf dem Lützelröder von Lindenfels. Die meisten besteigen den Turm und hatten eine schöne Aussicht. Steil bergab ging es dann zum Gehöft „Gesäß“ am Mergbach gelegen. Aus diesem Tal wieder hinauf durch das südliche Winterkasten Richtung Dengersmühle. Auf einer Anhöhe war eine Hütte mit einer schönen Wiese davor, hier wurde Mittagsrast gehalten. Man konnte auf das Gumpener Kreuz und sogar im Hintergrund den Weißen Stein sehen. Über das Buch gelangten wir zur Freiheit in Laudenau. Von dort ging es dann über den Weinweg zum Kaiserturm auf der Neunkircher Höhe. Etwas unterhalb ist die Gersprenz Quelle, diese liegt auf 568 hm und dürfte die höchstgelegene Quelle im Odenwald sein. Der Kaiserturm auf 605 hm wurde auch noch von einigen bestiegen, man konnte bis Frankfurt blicken. Über die Schleichhöhe ging es dann zur Schlusseinkehr ins Gasthaus Raupenstein. Hans war hier auch dazugekommen. Es war eine schöne Wanderung. Die Streckenlänge betrug 16,5 km, 613 Höhenmeter.

Roland Berger
Wanderwart DAV Weinheim